Online Reputation Checkliste

So monitoren Sie Ihren Ruf im Web

Betreiben Sie bereits Online Reputation Management? Oder auf gutDeutsch gesagt: Kennen Sie Ihren online Ruf? Googlen Sie sich regelmäßig selbst? Haben Sie Google Alerts auf Ihren Namen eingerichtet? Ja? Herzlichen Glückwünsch, Sie sind up to date, wenn es um das Thema Online Reputation Management geht. Nein? Dann wird es höchste Zeit, dass Sie Ihre Online Reputation überprüfen. Warum? Jeder Mensch, der das Internet und die Angebote des Web 2.0. nutzt, sollte sich mit dem Thema auseinandersetzen. Denn wie es so schön heißt: Das Internet vergisst nichts. Und: Im Internet werden die Grenze zwischen privat und beruflich unscharf.

Mit Online Reputation Management den Ruf im Web kontrollieren und schützen

 

Gibt man den Namen einer Person in Google ein, erscheint vielleicht das Xing Profil und nur ein Suchergebnis weiter das Facebook Profil. Das Bild auf Xing: businesslike seriös. Das Bild auf Facebook: lassiv sexy und zu tief ins Glas geschaut. Natürlich ist es völlig ok, sich auf Facebook anders zu präsentieren als auf Xing. Doch dass Google beide Bilder ausspuckt geschah ohne das eigene Wissen und nur, weil man vergaß die Profileinstellungen bei Facebook entsprechend zu wählen. Die Absage von der Wunschfirma könnte also daran liegen, dass der Personalverantwortliche eben jene beiden Bilder sah und sie eine Entscheidungshilfe boten. Eine nicht überwachte Online Identität kann die schönste Bewerbung zunichte machen.

Doch nicht nur Privatpersonen müssen sich Gedanken über das Thema Online Reputation bzw. Online Reputation Management machen. In Zeiten von User Generated Content ist es für ein Unternehmen elementar wichtig, zu wissen, was im Internet für Meinungen und Ansichten zu Produkten oder dem Unternehmen in Foren, Blogs, Social Media, Shopping- oder Bewertungsportalen kommuniziert werden. Nur wer das Web im Blick hat, kann auf Kritik, Falschaussagen & Co. entsprechend reagieren und mit gezielten Online Reputation Management Schaden beheben.

Online Reputationsmanagement Checkliste – die wichtigsten Schritte

  • Googlen Sie Ihren Namen. Haben Sie einen Überblick, was im Internet über Sie zu finden ist (Blogeinträge, private Webseite etc.). Sollten Sie Dinge finden, die Ihrem Ruf schaden, haben Sie die Möglichkeit, Stellung zu nehmen.
  • Sollten Sie viele Namensvetter haben, legen Sie sich ein aussagekräftiges Profil bei Social Networks wie Xing oder LinkedIn an. Hier können Sie die Einstellungen so wählen, dass Ihr Profil von Suchmaschinen gefunden wird. Sie steuern auf diese Weise, was zu Ihrem beruflichen Werdegang gefunden werden soll. Auf der Personensuchmaschine Yasni können Sie zudem ein Profil anlegen.
  • Gehen Sie auf Google Bildersuche. Checken Sie, welche Bilder von Ihnen auffindbar sind. Sollte beispielsweise Ihr Facebook Profilbild in den Suchergebnissen erscheinen, stellen Sie dies bei den Benutzereinstellungen um.
  • Richten Sie für eine dauerhafte Überwachung des Webs Google Alerts auf Ihren Namen oder Ihr Unternehmen und die jeweiligen Produkte ein. Lasse Sie sich diese täglich zusenden.
  • SEO als Mittel zum Online Reputation Management: Regelmäßige Suchmaschinen optimierte Beiträge zur eigenen Person, zur Firma und oder Produkten helfen, dass Google & Co. Informationen unter den ersten Suchergebnissen liefern, die im Sinne des Reputation Management sind.

5 Kommentare

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