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	<title>Netz-Reputation: Blog zu Online Reputation Management</title>
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	<description>Gestalten und Managen digitaler Identitäten</description>
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		<title>Witzigkeit kennt Grenzen, Bayern kein Pardon mit Fans (UPDATE)</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 16:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der FC Bayern München erntete heute einen Shitstorm aller erster Güte. Der Rekordmeister ließ am frühen Nachmittag über Kicker und Co. verlauten, dass man in Kürze eine Neuverpflichtung präsentiere. Auf Facebook lief eine exklusive Pressekonferenz. Diese entpuppte sich aber als PR-Gag. Sie sollte die Social Media Auftritte der Münchner pushen, schadet nun aber der Online [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der FC Bayern München erntete heute einen Shitstorm aller erster Güte. Der Rekordmeister ließ am frühen Nachmittag über Kicker und Co. verlauten, dass man in Kürze eine Neuverpflichtung präsentiere. Auf <a href="http://www.facebook.com/FCBayern?sk=wall" target="_blank">Facebook</a> lief eine exklusive Pressekonferenz. Diese entpuppte sich aber als PR-Gag. Sie sollte die Social Media Auftritte der Münchner pushen, schadet nun aber der Online Reputation. Die Aktion fliegt den Verantwortlichen gehörig um die Ohren.</p>
<h2>Bayern wenig meisterlich</h2>
<p>Aber der Reihe nach: Zum Rückrundenauftakt sprach Trainer Jupp Heynckes noch von der <a href="http://www.bild.de/sport/fussball/jupp-heynckes/robben-immer-besser-kroos-ersetzt-ribery-21983922.bild.html" target="_blank">&#8220;besten Vorbereitung&#8221;</a> seiner Karriere. Am letzten Freitag setzte es dann im ersten Spiel eine herbe 1:3-Klatsche in Gladbach. Die Mannschaft präsentierte sich ideenlos und blutleer. Neuverpflichtungen hatte es in der Winterpause nicht gegeben. Als heute die Nachricht aus der Säbener Straße kam, man würde nun doch nachlegen, schien das nicht nur realistisch, sondern auch notwendig. Vorab war die Rede von einem großen &#8220;Stürmerstar, der in allen Mannschaften Europas spielen könne&#8221;. Berichte fanden sich u.a. auf Kicker und transfermarkt.de, wurden aber mittlerweile gelöscht.</p>
<h2>Zur Not auch Hanke</h2>
<p>Bereits eine halbe Stunde vor der PK war <a href="https://twitter.com/#!/search/%23FCB" target="_blank">#FCB</a> Trending Topic auf Twitter. Die Fans diskutierten, um wen es sich handeln könnte: Tevez, Berbatov, Neymar wurden hochgehandelt, die Aufregung unter den Bayern-Fans war groß. Auch international wurde der plötzliche Einkauf registriert und gerätselt. Doch dann mischten sich erste Gerüchte, das ganze sei nur ein PR-Gag unters Twitter-Volk. Wer also Gewissheit wollte, musste die Fanpage der Bayern liken, um der Pressekonferenz beiwohnen zu können.</p>
<h2>Server bricht zusammen wie Neuers Aufbauspiel</h2>
<p>Soweit ok und nachvollziehbar. Darüber hinaus musste man aber noch eine <a href="http://apps.facebook.com/282074745186630/?type=discovery" target="_blank">App</a> bestätigen (samt Zugriff auf persönliche Daten), was mich schon etwas stutzig machte. Die PK hätte man hinter einem simplen Fan-Gate als Livestream verstecken können. Die ganze Präsentation fühlte sich sowieso falsch an &#8211; Neuzugänge werden bei Bayern anders vorgestellt. Außerdem, wie sollte ein Transfer der kolportierten Größenordnung bisher geheimgehalten worden sein? Die App präsentierte dann einen Countdown zur PK. Um 14 Uhr tat sich dann &#8211; nichts. Der Server war unter dem Andrang zusammengebrochen und das Video für die meisten Fans gar nicht live abrufbar.<span id="more-5009"></span></p>
<h2>Shitstorm incoming</h2>
<p>Nach kurzem Warten sah ich das Video, das offenstichtlich nicht live war, dann doch. Bayern-Kapitän Lahm, Sportdirektor Nerlinger und der Pressechef saßen auf dem Podium. Sie redeten darüber, wie froh sie über die Neuverpflichtung sind. Nerlinger präsentierte dann als Unglückshasi ein Foto des Neuzugangs: Jeder, der die &#8220;PK&#8221; auf Facebook verfolgte, sah sein eigenes Profilbild. Pustekuchen mit dem Transferknaller. Was ich in dem Moment minder lustig fand, traf bei den Bayern-Fans auf einen offenen Nerv.</p>
<h2>&#8220;Ein kleiner Spaß&#8230;&#8221;</h2>
<p>Die Wut des Bazi-Anhangs entlud sich auf der FB-Pinnwand: Insgesamt rund 10.000 Kommentare erstrecken sich auf mehrere Status-Updates. Eine <a href="http://www.facebook.com/FCBayern/posts/374086472608050" target="_blank">dürftige Stellungnahme</a> findet sich auch:</p>
<blockquote><p>Liebe  Fans, ihr habt es natürlich alle schon längst gemerkt. Das Video von  der PK war natürlich nicht ganz ernst gemeint, sondern ist ein kleiner  Spaß für unsere Fans auf Facebook, bei dem der Fan im Mittelpunkt steht.  Weitere Clips werden in den kommenden Wochen folgen  <a rel="nofollow nofollow" href="http://on.fb.me/THENEWFCBSTAR" target="_blank">http://on.fb.me/THENEWFCBSTAR</a> //</p></blockquote>
<p>Was den Verantwortlichen ein &#8220;kleiner Spaß&#8221; war, kostet sie jetzt doppelt und dreifach: Die Fans überschlagen sich mit Beleidigungen, Rufe nach Rücktritten Nerlingers gehören noch zu den humaneren Reaktionen.</p>
<h2>&#8220;Nerlinger raus!&#8221;</h2>
<p>Der FCB übt sich in Ignoranz. Keine weitere Reaktion auf die Beschwerden, keine Entschuldigung. Das wird ganz bayrisch ausgesessen. Dabei hätte man wenigstens die Entrüstung der Fans zur Kenntnis nehmen können. Selbst wenn man nicht doch noch eine Neuverpflichtung in der Hinterhand hat. Stattdessen wird ein generisches Update zum heutigen Training gepostet. Gefundenes Fressen für die angefixten Fans: In den Kommentaren wird spekuliert, ob wirklich trainiert wurde oder das auch nur ein PR-Gag sei. Die Ergebnisse ließen so etwas ja vermuten.</p>
<h2>Felix kann&#8217;s besser&#8230;</h2>
<p>Die Promotion des neuen Tools geht völlig unter. Die App soll wohl in Zukunft Videos zum Geschehen im Verein präsentieren. Dazu hätte man aber auch einfach fcbayern.tv ausweiten können. Wie gut Social Media und Fußball zusammen funktionieren können, haben wir schon mehrfach dokumentiert:</p>
<ul>
<li><a title="Permanent Link to Ex-Fußballnationalspieler findet neuen Verein dank YouTube" rel="bookmark" href="../2011/09/ex-fusballnationalspieler-findet-neuen-verein-dank-youtube/">Ex-Fußballnationalspieler findet neuen Verein dank YouTube</a></li>
<li><a title="Permanent Link to Social Media Marketing bei der Frauenfußball WM" rel="bookmark" href="../2011/06/social-media-marketing-bei-der-frauenfusball-wm/">Social Media Marketing bei der Frauenfußball WM</a></li>
<li><a title="Permanent Link to Social Media und Fußball: Wer hat Meisterformat?" rel="bookmark" href="../2011/04/social-media-und-fusball-wer-hat-meisterformat/">Social Media und Fußball: Wer hat Meisterformat?</a></li>
<li><a title="Permanent Link to Felix Magath auf Facebook" rel="bookmark" href="../2011/02/felix-magath-auf-facebook/">Felix Magath auf Facebook</a></li>
</ul>
<h2>Update vom 27.01.</h2>
<p>Gestern Abend gab&#8217;s dann doch noch ein <a href="http://www.facebook.com/FCBayern/posts/374220272594670" target="_blank">weiteres Statement</a> vom Verein:</p>
<blockquote><p>Sorry liebe Fans,<br />
wie wir Euren zahlreichen Kommentaren entnehmen, seid ihr über die heutige Aktion sehr verärgert.</p>
<p>Es war nicht unsere Absicht, Euch mit der neuen App zu enttäuschen.  Vielmehr wollten wir Euch mit dieser Aktion in den Mittelpunkt stellen  und dadurch zeigen, wie wichtig jeder Fan für den FC Bayern München ist.  In mehreren folgenden Videoclips auf der App soll der Fan Teil der  Mannschaft werden, indem z.B. der Nachname des Fans auf dem Trikot zu  sehen ist und der Fan in den Medien als Star dargestellt wird. Diese  persönlichen Videos sollen Euch und Euren Freunden Spaß und Freude  bereiten.</p></blockquote>
<p>Mittlerweile haben mehr als 10.000 Fans das Statement geliked. Aber in den 3.500 Kommentaren überwiegt weiterhin der Unmut. Besonders die sportliche Leistung wird kritisiert, die Aktion von gestern dient da natürlich hervorragend als Ventil. Die einfachste Methode die Kritiker zum Verstummen zu bringen, sind drei Punkte morgen gegen Wolfsburg. Getreu dem alten Motto: Entscheidend ist auf&#8217;m Platz.</p>
<p><em>Von Sebastian Kahl</em></p>
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		<title>Super Bowl: Das Mega-Event der Werbung</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike von der Kuhlen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungslawine]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[The Bark Side]]></category>
		<category><![CDATA[The Force]]></category>
		<category><![CDATA[Viral]]></category>
		<category><![CDATA[virales Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Viralmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Volkswagen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Super Bowl – nicht nur aus sportlicher Sicht jedes Jahr ein absolutes Mega-Event. Auch die Werbebranche hat das Finale der amerikanischen Football-Profiliga für sich entdeckt. Jahr für Jahr übertrumpfen sich die Unternehmen mit noch kreativeren, witzigeren oder außergewöhnlicheren Spots während den Werbepausen. Und dafür greifen sie tief in die Tasche: abgesehen von den oft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Super Bowl – nicht nur aus sportlicher Sicht jedes Jahr ein absolutes Mega-Event. Auch die Werbebranche hat das Finale der amerikanischen Football-Profiliga für sich entdeckt. Jahr für Jahr übertrumpfen sich die Unternehmen mit noch kreativeren, witzigeren oder außergewöhnlicheren Spots während den Werbepausen. Und dafür greifen sie tief in die Tasche: abgesehen von den oft sehr hochwertig produzierten und damit überdurchschnittlich teuren Werbespots zahlen Unternehmen für die Ausstrahlung eines 30-Sekünders bis zu drei Millionen US-Dollar.</p>
<h2><span id="more-4963"></span>Virales Marketing: Synergieeffekte nutzen</h2>
<p>Unternehmen nutzen verstärkt die sehr ergiebige Kombination aus TV und Internet. Denn die Reichweite eines Spots kann durch eine virale Verbreitung im Internet um ein vielfaches erhöht werden. Mit der Erstausstrahlung während des Super Bowls hat das Unternehmen die Chance, auf einen Schlag mehrere hundert Millionen TV-Zuschauer weltweit von dem Spot zu begeistern. Die perfekte Basis für virales Marketing. Denn ist diese Masse „angesteckt“, erzählen sie Freunden und Bekannten davon. Die Empfehlungslawine beginnt zu rollen. Social-Media-Kanäle wie YouTube, Twitter und Facebook eignen sich dafür hervorragend. Dank des Schneeballeffekts gibt es in kürzester Zeit immer mehr „angesteckte“ Personen – virales Marketing in Perfektion.</p>
<h2>VWs galaktischer Erfolg</h2>
<p>2011 lieferte Volkswagen ein Paradebeispiel für erfolgreiches virales Marketing. Entgegen der Tradition, den Werbespot erstmalig während des Super Bowls zu zeigen, stellte der Automobilkonzern sein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=R55e-uHQna0" target="_blank">„The Force“-Video</a> bereits vier Tage vorher auf YouTube. Die Resonanz war erstaunlich: Bereits am Tag darauf war das Video Trending Topic bei Twitter und sammelte innerhalb von 24 Stunden mehr als 1,5 Millionen Views. Die Ausstrahlung am Abend des Football-Finales gab dem Spot noch einmal einen riesigen Anschub. Bis heute, nach knapp einem Jahr, wurde das Video über 51 Millionen Mal angeschaut, fünf Millionen Mal auf Facebook geteilt und in knapp 3.500 Blogbeiträgen erwähnt (Quelle: <a href="http://viralvideochart.unrulymedia.com/youtube/The_Force%3A_Volkswagen_Commercial?id=R55e-uHQna0" target="_blank">Viral Video Chart</a>). Damit ist es das meist geteilte Werbevideo des letzten Jahres.</p>
<h2>2012: Auf den Hund gekommen</h2>
<p>Und was macht VW dieses Jahr? Sie setzen dem Ganzen noch eins oben drauf. Der Teaser „The Bark Side“ greift auf eine ganz ungewöhnliche Art die Star-Wars-Idee des letzten Jahres auf und steigert damit Neugierde und Vorfreude auf das, was beim Super Bowl am 5. Februar ab 00:30 Uhr (deutsche Zeit) wohl kommen mag.</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/6ntDYjS0Y3w?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zwar ist das Video erst seit vier Tagen im Netz, doch schon jetzt zeichnet sich ein erneutes Viral für VW ab: Über sieben Millionen YouTube-Views, eine halbe Million Facebook-Shares und 650 Blogposts.</p>
<h2>Die Macht der Ideen</h2>
<p>Aber wie kommt es, dass uns dieses Video so begeistert? Es ist die Idee. Eine pfiffige Idee, die überrascht, Emotionen weckt und ungewöhnlich ist, ist der Treiber eines jeden Virals. In &#8220;The Bark Side&#8221; sitzen eigentlich nur elf Hunde auf weißen Kisten in einem schlichten weißen Raum und bellen die Melodie von „The Imperial March“ aus Star Wars. Aber: Der Spot bringt uns zum Schmunzeln, einige auch zum Tränenlachen. Und genau das ist der Punkt: Die Idee kommt an.</p>
<p>Artikel, die Sie auch interessieren könnten:</p>
<p><a href="http://www.netz-reputation.de/2011/04/viral-spot-little-thor-auf-den-spuren-darth-vaders/" target="_blank">Viral Spot: Little Thor auf den Spuren Darth Vaders</a></p>
<p><a href="http://www.netz-reputation.de/2011/07/viral-spot-new-old-spice-guy-fabio/" target="_blank">“Viral” Spot: New Old Spice Guy Fabio</a></p>
<p><a href="http://www.netz-reputation.de/2011/07/viral-spot-wikileaks-mastercard-werbung/" target="_blank">Viral Spot: Wikileaks MasterCard Werbung</a></p>
<p><a href="http://www.netz-reputation.de/2011/02/groupon-gefahrdet-online-reputation-durch-offline-werbung-beim-super-bowl/" target="_blank">Groupon gefährdet Online Reputation durch Offline Werbung beim Super Bowl</a></p>
<p><em>von Friederike von der Kuhlen</em></p>
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		<title>Der schwarze Mittwoch im Netz</title>
		<link>http://www.netz-reputation.de/2012/01/der-schwarze-mittwoch-im-netz/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 16:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Trachte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Reputation Management]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Mittwoch sperrte Wikipedia seine Inhalte. Aus Protest gegen U.S.-amerikanische Gesetzesentwürfe zeigte die englischsprachige Version des Online Lexikons 24 Stunden eine schwarze Seite. Am Blackout Day haben sich zahlreiche Websitebetreiber verhüllt, um auf die Gefahren von SOPA (Stop Online Piracy Act) und PIPA (Protect IP Act) hinzuweisen. Nicht weniger als die Freiheit des Internets steht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Mittwoch sperrte Wikipedia seine Inhalte. Aus Protest gegen U.S.-amerikanische Gesetzesentwürfe zeigte die englischsprachige Version des Online Lexikons 24 Stunden eine schwarze Seite. Am Blackout Day haben sich zahlreiche Websitebetreiber verhüllt, um auf die Gefahren von SOPA (Stop Online Piracy Act) und PIPA (Protect IP Act) hinzuweisen. Nicht weniger als die <a href="http://www.wired.com/threatlevel/2012/01/why-weve-censored-wired-com/" target="_blank">Freiheit des Internets</a> steht den Gegnern zur Folge auf dem Spiel, wenn die Gesetzesinitiativen durchgebracht werden.</p>
<h2>Die Gefahren der SOPA und PIPA Gesetzesentwürfe</h2>
<p>Eigentlich richten sich SOPA und PIPA gegen Internetpiraterie und somit gegen Urheberrechtsverletzungen. Was ist also das Problem? Die zentralen Argumente der Netzaktivisten beziehen sich auf zwei Punkte: Zum einen beinhalten SOPA und PIPA durch einen Eingriff in die technische Architektur des Internets die Möglichkeit für Netzsperren. Zum anderen verlangen die Gesetze von Internetprovidern gegen mögliche Urheberrechtsverletzungen selbstständig vorzugehen.</p>
<h2>Neuerungen durch SOPA und PIPA</h2>
<p>Diese Neudefinition der Provider- und Plattformhaftung würde bedeuten, dass Plattformbetreiber für die Inhalte verantwortlich sind, die Nutzer darauf teilen. Um mögliche Klagen gegen Urheberrechtsverletzungen von vorneherein auszuschließen, müssten Betreiber die Nutzer stärker überwachen. Auch die Echtzeit, mit der wir das Internet nutzen, wäre in Gefahr. Man stelle sich vor, dass jeder Facebook Status oder jeder Tweet durch Menschenhand freigeschalten werden müsste. Viele Inhalte, die zurzeit innerhalb von Grauzonen im Netz bestehen, würden vorsorglich gelöscht werden.</p>
<h2>Netzsperren durch SOPA und PIPA</h2>
<p>Das Problem mit dem Aufbau einer Infrastruktur für Netzsperren ist ein anderes: Was zum Schutz der wirtschaftlichen Interessen von U.S.-amerikanischen Copyright-Inhabern dienen soll, könnte schnell über das eigentliche Ziel hinaus schießen. Die Gegner von SOPA und PIPA befürchten, dass weltweit bequem Inhalte, Verlinkungen und komplette Websites von den USA aus gelöscht werden könnten. Es wäre nur ein kleiner Schritt vom Schutz geistigen Eigentums hin zur Zensur von ungeliebten Inhalten.</p>
<h2>Bedeutung von SOPA und PIPA für Europa</h2>
<p>Warum SOPA und PIPA auch uns in Europa etwas angeht, ist schnell klar: Viele beliebte Plattformen von Wikipedia bis Facebook haben in den USA ihren Sitz und wären massiv von den Gesetzen betroffen. Youtube wäre nicht so groß geworden, hätten die Gesetze bereits existiert. Außerdem gibt es auch ein europäisches Pendant zu SOPA: ACTA. Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement wird von denselben Lobby-Gruppen vorangetrieben wie in den USA: Hollywood und Co.</p>
<h2>Auswirkungen des Blackouts</h2>
<p>Nichts desto trotz: Der schwarze Mittwoch hat gewirkt. Den Usern wurde gezeigt wie eine Welt ohne freies Internet aussehen würde. Bei Twitter häuften sich nach dem Blackout von Wikipedia die besorgten Tweets von Schülern und Studenten, dass sie ihre Abschlüsse ohne Wikipedia vergessen könnten. Was einen zunächst Schmunzeln lässt, verdeutlicht doch dass das Internet ein öffentlicher Raum ist, der allen Menschen gehört und an dem sie sich frei ausdrücken und austauschen können, an dem ein großer Teil des menschlichen Wissens gespeichert ist.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Das haben die Protestaktionen von Wikipedia und Co. gezeigt: Geistiges Eigentum muss geschützt werden, doch nicht für den Preis von Wissen und Freiheit. Selbst <a href="http://allthingsd.com/20120114/dont-worry-internet-i-got-your-back-on-that-sopa-thing/" target="_blank">Barack Obama</a> und das Weiße Haus geben den Netzaktivisten Schützenhilfe: offiziell haben sie sich gegen den Teil der Gesetze ausgesprochen, der eine Zensur-Infrastruktur aufbauen würde. Zudem dürfte ein Gesetz zum Schutz von Copyrights nicht die Innovationskraft amerikanischer Unternehmen gefährden, so Obamas Berater. Vor nichts hätten die USA mehr Angst. Vom Tisch sind die Gesetze zwar noch nicht aber ihre Unterstützer schwinden.</p>
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		<title>Vom Bundespräsidenten zum Unwort 2012?</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 18:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Während im Schloss Bellevue die Luft für Bundespräsident Wulff immer dünner wird, hat sich seine Online Reputation  längst verselbsständigt. Die Affäre bietet nicht nur besten Stoff für Satiriker. Im Sprachgebrauch hat sich mittlerweile das &#8220;Wulffen&#8221; etabliert. Besonders über Twitter verbreitete sich die Wortneuschöpfung rasch. Doch wer&#8217;s mit der Verunglimpfung übertreibt, kann dafür auch im Gefängnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während im Schloss Bellevue die Luft für Bundespräsident Wulff immer dünner wird, hat sich seine Online Reputation  längst verselbsständigt. Die Affäre bietet nicht nur besten Stoff für <a href="http://www.der-postillon.com/2012/01/amt-des-bundesprasidenten-tritt-von.html" target="_blank">Satiriker</a>. Im Sprachgebrauch hat sich mittlerweile das &#8220;Wulffen&#8221; etabliert. Besonders über <a href="https://twitter.com/#!/search/wulffen" target="_blank">Twitter verbreitete</a> sich die Wortneuschöpfung rasch. Doch wer&#8217;s mit der Verunglimpfung übertreibt, kann dafür auch im Gefängnis landen.</p>
<h2>Neologismus &#8220;Wulffen&#8221;</h2>
<p>Das Krisenmanagement des Bundespräsidenten hat in der Kredit-Affäre auf jeder Linie versagt. Seine Salami-Taktik wirkte zu keinem Zeitpunkt glaubwürdig. Trauriger (bisheriger) Höhepunkt: das Fernsehinterview in der ARD und ZDF in der ersten Januarwoche. Kurz danach taucht auch &#8220;Wulffen&#8221; erstmals auf. Holger Klatte vom Verein Deutscher Sprache erklärte den Neologismus bei <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,808568,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> so:</p>
<blockquote><p>&#8220;Mittlerweile haben sich zwei Bedeutungen herauskristallisiert.&#8221; [...] So stehe  das Verb &#8220;wulffen&#8221; zum einen für das Vollreden eines Anrufbeantworters. &#8220;Die zweite Variante bedeutet, dass man nicht direkt die Wahrheit sagt,  aber auch nicht direkt als Lügner dastehen will. [...] Das heißt, dass man nicht direkt angegriffen  werden kann. Aber so richtig vertrauenswürdig ist man trotzdem nicht.  Wir werden sehen, ob sich eine Variante durchsetzt.&#8221;</p></blockquote>
<h2>Neue Interpretationen erwünscht?</h2>
<p>In der <a href="http://daserste.ndr.de/guentherjauch/aktuelle_sendung/fettsteuer105.html" target="_blank">gestrigen Günther Jauch-Sendung</a> war auch SPD-Mann Karl Lauterbach zu Gast. In der Diskussion zum Thema &#8220;Deutschland XXL – Brauchen wir Steuern auf Dickmacher?&#8221; war man beim Thema Nahrungsmittelzusätze angekommen, als Lauterbach aus seiner Sakko-Tasche einen Balisto-Riegel zog. Den habe er vor der Show vom Catering &#8220;gewulfft, also mitgenommen ohne dafür zu bezahlen&#8221;, verkündete er mit (Achtung Wortwitz) diebischer Miene. Ein schönes Beispiel wie sich die Online auf die Offline Reputation niederschlagen kann.</p>
<h2>Knast für Wulffen?</h2>
<p>Aber Vorsicht, zwar sind Erklärungen für&#8217;s &#8220;Wulffen&#8221; ok (eigene Kreationen gerne in den Kommentaren teilen). Aber wer&#8217;s zu weit treibt, dem könnte auch Besuch von Staatsanwalt und Polizei ins Haus stehen. &#8220;Wulffen&#8221; fällt unter den Schutz der Meinungsfreiheit. Allerdings gibt es in Deutschland den Straftatbestand der &#8220;Verunglimpfung des Bundespräsidenten&#8221;. Mit mindestens drei Monaten Gefängnis wird bestraft, wer den Bundespräsidenten beleidigt, ihm übel nachredet oder ihn gar verunglimpft: auch auf Facebook und Twitter. Udo Vetter vom Lawblog erklärt das <a href="http://www.einslive.de/magazin/extras/2012/01/120111_vetter_iv.jsp" target="_blank">so</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Diese Vorschrift wurde in den Babyjahren der Bundesrepublik eingeführt. Damals war man der Meinung, dass der Bundespräsident jeden Menschen, der in Deutschland lebt, repräsentiert. Nach dem Motto: Wer den Bundespräsidenten beleidgt, der beleidigt jeden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wortspiele mit dem Namen des Bundespräsidenten, die sich an der aktuellen Affäre orientieren, sind noch Teil der politischen Diskussion. Plumpe Beleidigungen aber können zu Anzeigen führen: &#8220;wenn man das unabhängig von einer sachlichen Debatte postet und damit die Ehre des Bundespräsidenten herabsetzt&#8221;, so Vetter. Es reicht übrigens nicht die eigenen Privatsphären-Einstellungen zu checken. Jeder Wulff-Sympathisant kann hier petzen. Also: Entweder nicht mit der Bundespräsidenten-Schelte übertreiben oder sachlich an der Diskussion teilnehmen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interne Kommunikation 2.0: Intranet und Social Media</title>
		<link>http://www.netz-reputation.de/2012/01/interne-kommunikation-2-0-intranet-und-social-media/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 15:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Feth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Intranet und Social Media machen die interne Kommunikation schneller, effizienter und effektiver. Die Online-Seminarreihe „E-Learning: Interne Kommunikation 2.0: Inranet und Social Media in der internen Kommunikation“ zeigt, wie die Tools funktionieren und die interne Kommunikation verbessern. Interessierte lernen die Grundlagen und Möglichkeiten der gewandelten internen Kommunikation kennen. Veranstalter ist die school for management and communications, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4921" class="wp-caption alignleft" style="width: 282px"><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/01/Business_people_by_faithseekings.jpg"><img class="size-medium wp-image-4921" title="Business_people_by_faithseekings" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/01/Business_people_by_faithseekings-300x200.jpg" alt="" width="272" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Verändern die interne Kommunikation: Social Media und Intranet</p></div>
<p>Intranet und Social Media machen die interne Kommunikation schneller, effizienter und effektiver. Die Online-Seminarreihe <a href="http://www.scmonline.de/veranstaltungen/seminare/interne-kommunikation-20-intranet-und-social-media-der-internen" target="_blank">„E-Learning: Interne Kommunikation 2.0: Inranet und Social Media in der internen Kommunikation“</a> zeigt, wie die Tools funktionieren und die interne Kommunikation verbessern. Interessierte lernen die Grundlagen und Möglichkeiten der gewandelten internen Kommunikation kennen. Veranstalter ist die <a href="http://www.scmonline.de/" target="_blank">school for management and communications</a>, die mit ihrem umfangreichen Seminarangebot Kommunikations- und Managementfähigkeiten an Fach- und Führungskräfte vermitteln will.</p>
<h2><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/01/Business_people_by_faithseekings.jpg"><span id="more-4920"></span></a></h2>
<h2>Vorteile von Social Media und Intranet in der internen Kommunikation nutzen</h2>
<p>Das Seminar leistet Hilfestellung bei der Wahl der richtigen internen Kommunikationsstrategie und der passenden Kanäle. Die Referenten vermitteln nützliches Wissen zum Informationsmanagement. Vorgestellt werden unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten der Tools wie etwa Intranet und die Einrichtung eines betriebsinternen sozialen Netzwerkes. Die Teilnehmer werden auf mögliche Fehlerquellen aufmerksam gemacht. Zu achten sei beispielsweise auf die Integration in die Unternehmenskultur, denn nicht jeder Kanal passe zu jedem Betrieb. Auch rechtliche Aspekte und Praxisbeispiele kommen im Seminar nicht zu kurz. Am Ende der fünf Module erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat der school for management and communications.</p>
<p>Weitere Social Media Events finden Sie unter unserem Reiter <a href="http://www.netz-reputation.de/social-media-veranstaltungen/" target="_blank">Events</a>.</p>
<p><em>Von Anna Feth</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Couponing-Markt: Loxideals goes digital</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 13:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Feth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Reputation Management]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Start-Up Unternehmen Loxideals will 2012 mittels Digitalisierung von Rabattmarken den Couponing-Markt in Aufruhr bringen. Per „open wallet“-Technologie soll die Schnäppchenjagd im Einzelhandel erleichtert werden. Der Feldzug der Coupons Der Einsatz von Rabattmarken, neudeutsch „Couponing“, boomt. Was bis 2001 auf dem deutschen Markt noch auf Basis des Rabattgesetzes verboten war, erfreut sich hierzulande zunehmender Beliebtheit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Start-Up Unternehmen <a href="http://loxideals.de/" target="_blank">Loxideals</a> will 2012 mittels Digitalisierung von Rabattmarken den Couponing-Markt in Aufruhr bringen. Per „open wallet“-Technologie soll die Schnäppchenjagd im Einzelhandel erleichtert werden.</p>
<h2>Der Feldzug der Coupons</h2>
<div id="attachment_4891" class="wp-caption alignright" style="width: 297px"><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2011/12/Colourful_shopping_carts-ccjim2.jpg"><img class="size-medium wp-image-4891" title="Colourful_shopping_carts ccjim" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2011/12/Colourful_shopping_carts-ccjim2-300x184.jpg" alt="" width="287" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">So wird der Einkaufswagen noch voller: Coupons. Bild: Jim/commons.wikimedia.org (cc)</p></div>
<p>Der Einsatz von Rabattmarken, neudeutsch „Couponing“, boomt. Was bis 2001 auf dem deutschen Markt noch auf Basis des Rabattgesetzes verboten war, erfreut sich hierzulande zunehmender Beliebtheit. 2010 verteilte der Einzelhandel <a href="http://www.acardo-ag.com/fileadmin/acardo/dokumente/News/LZ_KW8_2011.pdf" target="_blank">über 10 Milliarden Rabatt-Gutscheine</a> an die Verbraucher. Die Quote der eingelösten Coupons ist im Vergleich zum Vorjahr um 35% angestiegen. Hersteller können mit diesem Marketingtool gezielt ausgewählte Personengruppen. Bestehenden Kundenbindungen werden gestärkt und neue Interessenten angelockt. Auch der stationäre Einzelhandel profitiert vom Geschäft mit der reduzierten Ware, indem neue Kunden auf das lokale Angebot aufmerksam gemacht werden.</p>
<h2><span id="more-4884"></span></h2>
<h2>Digital Couponing</h2>
<p>Ab Mitte 2012 möchte das 2009 gegründete Unternehmen Loxideals den deutschen Markt mit einer technischen Neuerung aufmischen. Auf der Homepage von Loxideals können die Nutzer Coupons individuell auswählen und in einen „open wallet“ Account ablegen. Beim Einkauf im Geschäft zeigt der Kunde seine ausgedruckten Coupons vor oder nennt dem Kassierer die Transaktionsnummer. Die Nummer wird in die Kasse eingegeben und die online ausgewählten Gutscheine werden verrechnet. Der Zugriff funktioniere laut Unternehmensgründer Georg von Waldenfels mit allen üblichen Kassensystemen. Zusätzliche Technik sei nicht notwendig. Laut Waldenfels sind schon Verträge mit großen Einzelhandelsketten und Drogerien geschlossen worden. Auch Mineralölkonzerne haben ihr Interesse bekundet. Loxideals vertraut auf die Technologien von <a href="http://www.acardo-ag.com/index.php?id=146" target="_blank">acardo</a>, einem Spezialisten in der technischen Umsetzung der Abrechnung.</p>
<h2>Mobiler Zugriff auf Coupons via App</h2>
<p>Neben der „open wallet“ soll auch eine Handy-Applikation erhältlich sein. Smartphone-Besitzer können sich die Rabattmarken lokaler Einzelhändler auf ihr Telefon laden und diese bequem am Point of Sale einlösen. Laut einer <a href="http://www.online-marketing-podcast.de/2011/erste-studie-zu-mobile-couponing-in-deutschland-veroeffentlicht/3124/" target="_blank">Studie des Mobile Couponing Anbieters „Coupies“</a> von 2010 vertrauen die Hersteller auf die Wirkung der mobilen Rabattmarken und sehen sie als langfristiges Element der Marketingstrategie. Mit der Couponing-App können insbesondere junge Kunden angelockt werden. Die Anbieter profitieren vom Image der Smartphone-Hersteller.</p>
<h2>Fazit: Ein lohnender Angriff?</h2>
<p>Mitte 2012 möchte Loxideals seine Nutzerzahlen von 40.000 auf 1 Million vergrößern. Herr von Waldenfels liefert mit der Entwicklung eines digtialen Couponings zweifelsohne eine innovative Neuheit. Die „open wallet“ spricht vor allem Endverbraucher an, die kein Smartphone besitzen. Schnell und einfach kann der Merkzettel individuell zusammengestellt werden, außerdem eröffnet die Webseite eine deutschlandweite Auswahl. Dass für die Übertragung der Rabattgutscheine keine weitere technische Infrastruktur nötig ist, spricht für die Flexibilität des Konzepts. Dass der Entwurf ohne weitere Technik am Point of Sale auskommt, vereinfacht die Umsetzung zusätzlich und kann dem Unternehmen einen Vorteil einbringen. Insbesonders Rabatte auf Waren des täglichen Bedarfs, wie zum Beispiel Lebensmittel und Drogerieartikel sind bei Loxideals zu finden. Damit unterscheidet sich das Angebot von etablierten Coupon-Anbietern wie etwa Groupon, die sich auf Lifestyle- und Gruppenrabatte spezialisiert haben. Die größte Konkurrenz für das Vorhaben ist das mobile Couponing. 90% der Deutschen über 16 sind in Besitz eines Mobiltelefons, jedes 3. Handy ist ein Smartphone. In diesem Bereich haben schon andere die Gunst der Stunde genutzt und ihre Apps auf den Markt geschickt. Coupies zum Beispiel vertreibt eine kostenlose App, auch hier wird keine extra Technik am Point of Sale benötigt.</p>
<p><em>Von Anna Feth</em></p>
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]]></content:encoded>
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		<title>„Social Web Breakfast“ mit Vorreiter Microsoft</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 15:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Feth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Reputation Management]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwa 50 Social Media Interessierte hatten sich am 30.11.2011 zum in der Lounge des Münchner Mathäser Kinos beim „Social Web Breakfast“ versammelt. Unter dem Motto „Vom Mitmachen zur Strategie – Social Media bei Microsoft“ referierte Annabelle Atchison, Social Media Manager von Microsoft Deutschland GmbH über das Brand Reputation Management des Unternehmens. Social Media Management wird bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4867" class="wp-caption alignright" style="width: 362px"><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2011/12/111215_FB_Microsoft_ScreenShot1.jpg"><img class="size-full wp-image-4867" title="111215_FB_Microsoft_ScreenShot" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2011/12/111215_FB_Microsoft_ScreenShot1.jpg" alt="" width="352" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Microsoft legt viel Wert auf die tägliche Pflege der Fanpages</p></div>
<p>Etwa 50 Social Media Interessierte hatten sich am 30.11.2011 zum in der Lounge des Münchner Mathäser Kinos beim <a href="http://www.socialwebbreakfast.de/index.html" target="_blank">„Social Web Breakfast“</a> versammelt. Unter dem Motto <a href="http://www.socialwebbreakfast.de/breakfast-themen/thema/referat/2826.html" target="_blank">„Vom Mitmachen zur Strategie – Social Media bei Microsoft“</a> referierte Annabelle Atchison, Social Media Manager von Microsoft Deutschland GmbH über das Brand Reputation Management des Unternehmens. Social Media Management wird bei Microsoft zwar als „Digital Marketing 2.0“ bezeichnet, fällt aber noch unter PR. Obwohl das Unternehmen Agentur-Unterstützung erhält, werden Social Media Aktivitäten firmenintern bearbeitet.</p>
<h2>Eine neue Organisationsstruktur muss her!</h2>
<p>Als Frau Atchison 2009 zum Unternehmen stieß, wiesen die online-affinen Mitarbeiter schon ein hohes Social Media Engagement auf. Es existierten schon Auftritte auf mehreren Kanäle. Diese liefen aber ohne Abstimmung nebeneinander her. Social Media Aktivitäten waren nur nach der simplen  Richtlinie „be smart“ geregelt. Natürlich seien die  Microsoft-Mitarbeiter „smart“, so Frau Atchinson. Trotzdem musste eine professionelle Organisationsstruktur her. Mit der Schaffung eines Social Media Councils, einer Strategic Group sowie mehreren Virtual Teams und dem neuen Posten eines Webmonitoring Managers setzte man die Pläne in die Tat um.  Es gibt nun konkrete Verantwortliche und Stellen, die passgenau auf Social Media ausgelegt sind. Die überarbeiteten Social Media Guidelines sind für alle Mitarbeiter zugänglich im firmeninternen Wiki hinterlegt. Neben Regelungen zum Krisenmanagement finden sich hier auch sogenannte Playbooks, die Bilder und Wording-Vorlagen für einzelne Themen liefern.<span id="more-4862"></span></p>
<h2>Aktiv im Social Web – aber wie?</h2>
<p>Microsoft will möglichst tagesaktuell die bedeutendsten Plattformen wie etwa <a href="http://de-de.facebook.com/MicrosoftDE" target="_blank">Facebook</a> und <a href="http://twitter.com/microsoftpresse" target="_blank">Twitter</a> bedienen. Mit dem Aufruf „please share“ werden alle Kanal-Betreuer per Mail mit Informationen, Beispiel-Postings und wichtigen Links versorgt. Ebenso wird bei heiklen Themen darauf verwiesen, nicht zu kommentieren. Einen hohen Stellenwert bei Microsoft hat das Webmonitoring der öffentlich zugänglichen Inhalte auf Blogs und Portalen wie Facebook. Eine brauchbare Messung erhalte man nur dann, wenn zuvor eindeutig festgelegt wurde, wie und was gemessen wird, so Frau Atchinson. Bei Microsoft konzentriert man sich auf Follower, Reichweite und Engagement der User.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Microsoft hat die Bedeutung von Social Media rechtzeitig erkannt. Das Ansehen von Social Media ist bei Microsoft in den letzten drei Jahren gestiegen, was nicht zuletzt am Ausbau der Organisationsstrukturen und der Einführung neuer Policies liegt. Der Bereich ist längst ein ernstzunehmender und vollwertiger Teil der PR-Strategie. Für die Zukunft ist eine vollständige Integration in Marketing und PR geplant.</p>
<p><em> </em></p>
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<p><em>Von Anna Feth</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Shitstorm tobt auf Facebook-Seiten der EM 2012 Sponsoren</title>
		<link>http://www.netz-reputation.de/2011/11/shitstorm-tobt-auf-facebook-seiten-der-em-2012-sponsoren/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 16:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Feth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Reputation]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Tagen werden die Facebook-Seiten der Sponsoren der Fußballeuropameisterschaft 2012 mit wütenden Kommentaren überschwemmt. Der Protest richtet sich gegen die gezielte Massentötungen von streunenden Hunden in der Ukraine. Die Sponsoren reagierten unterschiedlich auf diesen „Shitstorm“. Die EM in der Ukraine und die Hunde Die Geschichte nimmt im April 2007 ihren Lauf als die UEFA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Tagen werden die Facebook-Seiten der Sponsoren der  Fußballeuropameisterschaft 2012 mit wütenden Kommentaren überschwemmt.  Der Protest richtet sich gegen die gezielte Massentötungen von  streunenden Hunden in der Ukraine. Die Sponsoren reagierten  unterschiedlich auf diesen „Shitstorm“.</p>
<h2>Die EM in der Ukraine und die Hunde</h2>
<div id="attachment_4806" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2011/11/Yellow_dog_author_jennifer_aitkens.jpg"><img class="size-medium wp-image-4806 " title="Yellow_dog_author_jennifer_aitkens" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2011/11/Yellow_dog_author_jennifer_aitkens-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Straßenhunde müssen an den Austragungsorten der EM um ihr Leben bangen. Bild: Aitkens, Jennifer/commons.wikimedia.org (cc)</p></div>
<p>Die Geschichte nimmt im April 2007 ihren Lauf als die UEFA bekannt gibt,  dass Polen und die Ukraine den Zuschlag für die Ausrichtung der EM 2012  erhalten haben. Zwei Jahre später folgt die Bestätigung der Städte, in  denen das Fußballevent ausgetragen werden soll. Im Sommer 2010 berichtet  die Tierschutzorganisation PETA erstmals über Hundemorde in der Ukraine  und kontaktiert die UEFA. Anlässlich des Fußballgroßereignissessollen  vor allem die Straßen in den Austragungsorten wie Kiew und Lwiw  gesäubert werden. Streunende Hunde werden gezielt vergiftet, erschossen  und lebendig verbrannt.</p>
<p>Die UEFA reagiert und nimmt mehrfach Kontakt zu ukrainischen Behörden  auf. Der Fußballverband kritisiert das Vorgehen und weist die Schuld  von sich: man habe „niemals gefordert (…), freilebende Tiere im Hinblick  auf die Euro 2012 aus dem Straßenbild der Städte zu entfernen. Wir  respektieren die Würde der Tiere und werden weiterhin an die Behörden  appellieren, das auch zu tun.“ Zudem spendet die UEFA an die  Tierschutzgesellschaft „Society for the Protection of Animals (SPA)“ und  die lokale Organisation „SOS Animals Society Kiev.“</p>
<p><span id="more-4833"></span></p>
<p>Die Öffentlichkeit nimmt von alldem kaum Notiz, sind doch die Vorbereitung für die Weltmeisterschaft 2010 in vollem Gange.</p>
<h2>Sturm der Kritik auf Facebook</h2>
<p>Das Interesse am Schicksal der Tiere flammt erst infolge einer  Berichterstattung im ARD-Magazin „Brisant“ am 03. November 2011 auf.  Seit Sonntagabend gehen massenweise Protest-Postings auf den  Facebook-Seiten der Hauptsponsoren Adidas, Continental, Canon und Coca  Cola ein. Facebook User verbreiten einschlägige Videos, machen Freunde  auf die Aktion aufmerksam und laden ihre Kontakte in Protest-Gruppen  ein. Bei dieser Social Web Krise, genannt „Shitstorm“, hinterlassen User  abfällige Kommentare zu Produkten oder zum Unternehmen selbst. Damit  gefährden sie die Reputation der Konzerne. Aktuell folgen rund 81.600  Tierschützer der Gruppe <a href="http://www.facebook.com/Stop.Killing.Dogs.EURO2012?sk=wall&amp;filter=2" target="_blank">“Stop Killing Dogs, EURO 2012 in Ukraine“</a> So fegte der Sturm der Empörung in kürzester Zeit um die Welt.</p>
<h2>Schwerwiegende Folgen für die Reputation der Unternehmen?</h2>
<p>Die User gewinnen durch ihre Zusammenschlüsse in Protestgruppen so  viel Macht, die dem Image der Sponsoren dauerhaft Schaden zufügen kann.  Die durch das Sponsoring geplante positive Reputation droht somit ins  Negative umzuschlagen. Tausende User posten das folgende Statement, mit  dem sie Druck ausüben wollen:</p>
<p><img src="file:///P:/Intern/Internet/Internet_2011/Blog/Bilder/111125_FB_screenshot_Hunde.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="file:///P:/Intern/Internet/Internet_2011/Blog/Bilder/111125_FB_screenshot_Hunde.jpg" alt="" /></p>
<blockquote><p><em>„Liebe Sponsoren der Fußball, EM, wen interessiert schon ein  Straßenköter in der Ukraine? Mich, liebe Sponsoren. Wisst ihr, wer ich  bin? Ich bin euer Kunde. Ich kann es nicht ansehen, aber auch nicht  wegsehen.</em><br />
<em> In der Ukraine kann ich nichts ändern. Aber ich verspreche euch  Sponsoren etwas. Ich werde darauf verzichten, die EM im Fernsehen zu  verfolgen. Ich verzichte auf neue Jogging-Schuhe von ADIDAS. Ich tue  etwas, was mit schwerfällt: Ich verzichte auf Coca Cola (und alle  anderen alle Drinks des Konzerns). Ich hole mir bei McDonalds keine  Pommes mehr. Ich trinke Carlsberg Bier (und Astra, Elephant Beer, Gatz  Alt, Hannen Alt, Holsten Pilsener; Lübzer) nicht mehr. Meine neue Kamera  ist keine CANON, neue Reifen (auch für’s Bike) nicht von CONTINENTAL.  Hyundai und KIA fallen flach.. Wenn für eure sauberen Spiele Tiere  gequält werden, finden wir (eure Kunden) das nicht mehr witzig. Das  behalten wir im Gedächtnis, wenn wir einkaufen gehen.&#8221;</em></p></blockquote>
<h2>Reaktionen der Sponsoren auf den Shitstorm</h2>
<div id="attachment_4809" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2011/11/Deutsche_Fußballnationalmannschaft_2011-06-03_01-Steindy.jpg"><img class="size-medium wp-image-4809 " title="Deutsche_Fußballnationalmannschaft_2011-06-03_(01) Steindy" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2011/11/Deutsche_Fußballnationalmannschaft_2011-06-03_01-Steindy-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Wer wird sich zum Start der EM 2012 noch an die Hunde erinnern? Bild:Steindy, commons.wikimedia.org (cc)</p></div>
<p>Mittlerweile ließen alle Sponsoren &#8211; mit Ausnahme von Kia &#8211; die wütenden Kommentare der Tierschützer von ihren Fanpages entfernen. Am  schnellsten und umfangsreichsten reagierte Continental. Der  Reifenhersteller postet mehrere Kommentare täglich. Schon vergangene  Woche lieferte das Unternehmen eine Stellungnahme ab und zeigt  Verständnis für die Protest-Aktion der Tierschützer. Adidas und Hyundai  kommentierten die Grausamkeiten bislang in nur zwei verspäteten  Postings, kaum Reaktion zeigten Canon, Coca Cola und Kia. Auch der DFB hat mit Protest-Kommentaren zu kämpfen, äußerte sich aber nicht dazu. Auf den Fanpages einiger Nationalspieler finden sich ebenfalls vereinzelt Protest-Postings. Soweit uns bekannt, gab kein Spieler auf Facebook ein offizielles Statement zu den Vorgängen in der Ukraine ab. Am 9.11. sprachen sich allerdings die DFB-Spieler Klose, Podolski und Kroos auf <a href="http://www.bild.de/sport/fussball/nationalmannschaft/kaempft-in-der-ukraine-gegen-hunde-killer-20918200.bild.html" target="_blank">bild.de</a> gegen den Hundemord aus. Unternehmen sollten das Social Web als Chance nutzen, schnell auf derartige Aktionen zu  reagieren und direkt mit ihren Kunden kommunizieren zu  können und Schadensbegrenzung zu betreiben. Schnelle Antworten und  Fehlerbehebung sind die besten Methoden, auf einen Shitstorm zu  reagieren. Vor allen Dingen sollten sich Unternehmen nicht aus der Ruhe  bringen lassen. Shitstorms entstehen in den häufigsten Fällen spontan  und ohne Konzept. Sie wüten in der Regel nur wenige Tage durchs Social  Web und hinterlassen selten Spuren.</p>
<h2>Quo vadis, Reputation?</h2>
<p>Trotz allem Wirbel, den die Webgemeinde verursacht, bleibt  abzuwarten, ob ihre Aktion Früchte tragen wird und die Reputation der  Sponsoren dauerhaft Schaden nimmt. Auch die Firma Nestlé wurde 2010  Opfer einer Social Web Kampagne. Die Organisation Greenpeace brachte  ihre <a href="http://www.netz-reputation.de/2010/06/schlechtes-online-reputation-management-bei-nestle/ " target="_blank">Kritik über die die Nutzung von Palmöl für die Herstellung des KitKat-Riegels</a> in einem blutigen Video zum Ausdruck (und lud diesen auf die Platform  Youtube). Der Lebensmittelhersteller konnte keinen Umsatzeinbruch  beklagen und erfreut sich auch weiterhin großer Beliebtheit. Laut <a href="http://www.forbes.com/sites/jenniferrooney/2011/11/08/ikea-google-nestle-tops-in-meaningful-impact-survey/v" target="_blank">Umfrage des Forbes Magazins</a> zählt der Konzern weltweit zu den drei Marken die den größten positiven Einfluss auf die Lebensqualität ausüben.</p>
<p>Unsere Vermutung: Spätestens im Juni und Juli 2012 zum Start der EM wird alle  Aufmerksamkeit auf König Fußball gerichtet sein.</p>
<p>Immerhin haben ukrainische Behörden die Hundetötungen mittlerweile  auf Druck der UEFA offiziell verboten. Ob das Morden ein Ende findet,  bleibt abzuwarten</p>
<p><em>Von Anna Feth</em></p>
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]]></content:encoded>
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		<title>Zuckerberg deleted Facebook</title>
		<link>http://www.netz-reputation.de/2011/11/leben-ohne-facebook/</link>
		<comments>http://www.netz-reputation.de/2011/11/leben-ohne-facebook/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 17:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike von der Kuhlen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[Was wäre,  wenn… … das reale Leben wie Facebook funktionierte? … Facebook das soziale Miteinander bestimmte? … diese digitale Realität kippt? Die virale Empfehlungslawine rollt Dieser „offizielle Trailer“ zu THE SOCIAL NETWORK 2 ist auf dem besten Weg, zu einem Viral zu werden. Warum? Weil sich viele in den gezeigten Situationen der Parodie wiederfinden. Weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was wäre,  wenn…</strong><br />
… das reale Leben wie Facebook funktionierte?<br />
… Facebook das soziale Miteinander bestimmte?<br />
… diese digitale Realität kippt?</p>
<p><object width="640" height="360"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/95N3EV4jAoE?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/v/95N3EV4jAoE?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span id="more-4820"></span></p>
<h2>Die virale Empfehlungslawine rollt</h2>
<p>Dieser „offizielle Trailer“ zu THE SOCIAL NETWORK 2 ist auf dem besten Weg, zu einem Viral zu werden. Warum? Weil sich viele in den gezeigten Situationen der Parodie wiederfinden. Weil das Thema „Dominanz von Facebook“ schon lange polarisiert. Und weil die Konfrontation von digitaler und realer Welt immer wieder für Probleme sorgt. Wir erinnern nur an die <a href="http://www.netz-reputation.de/2011/06/15-000-partywillige-versetzen-nachbarschaft-via-facebook-in-angst/" target="_blank">ausgeuferten Partyeinladungen</a>, die in den letzten Monaten immer wieder für Schlagzeilen sorgten.</p>
<p>Seit vier Tagen steht das Video von <a href="http://www.nicepieceproductions.com/#dc9/youtube" target="_blank">Nice Piece Productions</a> auf Youtube und wurde zum jetzigen Zeitpunkt 60.000 Mal angesehen. Weitere Erfolgskennzahlen sind laut <a href="http://viralvideochart.unrulymedia.com/youtube/The_Social_Network_2_%28Official_Trailer%29?id=95N3EV4jAoE" target="_blank">Viral Video Chart</a> knapp 14.000 Facebook-Shares, über 800 Tweets und 40 Blogposts. Die virale Empfehlungslawine rollt.</p>
<h2>Wer bin ich und wenn ja, wie viele?</h2>
<p>Was bei mir nach dem Schmunzeln bleibt, ist ein mulmiges Gefühl. Wie real ist diese Facebook-Welt. Nehmen wir sie wirklich Ernst oder vielleicht sogar zu Ernst? Achten wir genug auf unsere Online Reputation und verhalten uns im Netz so wie wir uns auch in der Realität benehmen würden? Schützen wir unsere Privatsphäre im Internet genauso wie wir unsere Wohnung sorgfältig abschließen? Und was würde passieren, wenn es Facebook morgen nicht mehr gäbe?</p>
<p>All denjenigen, die so wie ich nun ein wenig ins Grübeln gekommen sind, kann ich die <a href="http://www.netz-reputation.de/online-reputation-checkliste/" target="_blank">Online Reputation Checkliste </a>wärmstens empfehlen.</p>
<p>THE SOCIAL NETWORK 2 – eine Parodie, die uns zum Lachen bringt, aber gleichzeitig auch zum Nachdenken anregt. In diesem Sinne: Ein fröhlich-besinnliches erstes Adventswochenende!</p>
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		<title>USA im Kampf gegen Cyberspionage</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Feth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Reputation]]></category>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Cyberspionage bedroht zunehmend Sicherheit und Wohlstand der USA. Ziel des Angriffs sind Wirtschaft und Industrie. Das geht aus dem neuen Bericht der US-Behörde für Gegenspionage (Office of the National Counterintelligence Executive). hervor. Die erwarteten Schäden der Jahre 2009 bis 2011 gehen in die Hundertmilliarden. Die Hauptgegner stammen aus Russland und China. Grund sind die hohen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cyberspionage bedroht zunehmend Sicherheit und Wohlstand der USA. Ziel des Angriffs sind Wirtschaft und Industrie. Das geht aus dem neuen <a href="http://www.ncix.gov/publications/reports/fecie_all/Foreign_Economic_Collection_2011.pdf" target="_blank">Bericht der US-Behörde für Gegenspionage (Office of the National Counterintelligence Executive)</a>. hervor. Die erwarteten Schäden der Jahre 2009 bis 2011 gehen in die Hundertmilliarden. Die Hauptgegner stammen aus Russland und China. Grund sind die hohen Investitionen in neue Technologien und die vermehrte Nutzung der digitalen Welt in Wirtschaft und Forschung.</p>
<div id="attachment_4776" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-4776" title="White_House_06.02.08" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2011/11/White_House_06.02.08-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">USA rüstet sich gegen Wirtschaftskriminalität im Internet (Bildquelle: wikicommons)</p></div>
<h2>Die Risiken des Cyberspace</h2>
<p>Die fortschreitende Digitalisierung wichtiger Forschungs- und Firmendokumente erleichtert den Datenklau. So ist es ausländischen Geheimdiensten und Spionen ein Leichtes, Daten abzuschöpfen. War der Spionageangriff früher mit einem hohen Zeit- und Kostenaufwand verbunden, kann die gesamte Datenmenge heute dank USB-Sticks und CDs komprimiert und schnell weiterverbreitet werden. Der größte Vorteil des Netzes ist die Anonymität. Täter gehen ein geringes Risiko ein, geschnappt zu werden.</p>
<h2>Schwachstelle in den Betrieben</h2>
<p>Neben Hacking, bei dem Sicherheitslücken in Betriebssystemen ausgemacht werden, bedienen sich Cyberdiebe heutzutage auch klassischer Mittel. Eine beliebte Angriffstechnik stellt das „Social Engineering“ dar. Die Täter versuchen das Vertrauen der Mitarbeiter zu gewinnen um darüber an diverse Zugangsrechte zu gelangen. Hauptproblem sind folglich bestechliche Mitarbeiter mit Zugangsrechten, die betriebsinterne Informationen an ausländische Geheimdienste verkaufen.</p>
<p>Selten werden alle Mitarbeiter und Abteilungen in die digitalen Sicherheitsvorkehrungen ausreichend einbezogen. Gegenüber Kunden sind die Cyberangriffe ein Tabu-Thema. Sie sollen nicht verunsichert und abgeschreckt werden. Als Konsequenz Obama drängt auf die Einführung der Meldepflicht und um mehr staatliche Kontrolle, um derartige Hackerattacken abzuwehren. Die Lockerung des Datenschutzes und der Privatsphäre sind weitere mögliche Folgen.<span id="more-4774"></span></p>
<h2>Hauptgegner sitzen in China und Russland</h2>
<p>Laut Bericht der US-Behörde für Gegenspionage bedienen sich vor allem Täter aus China und Russland am Datenmaterial der US-Firmen. Die Chinesen seien laut Bericht sehr aktiv und beharrlich. Die Behörde konnte China als Ursprungsland der Eindringlinge identifizieren, nicht aber die einzelnen Verantwortlichen. Russische Hacker vergreifen sich vor allem an wirtschaftlichen und technologischen Informationen von US-Firmen. Schlussfolgernd schätzt die US-Behörde die Regierungen der beiden Staaten als aggressiv ein. Damit bleiben die Länder Hauptverdächtige des Cyberklaus.</p>
<h2>China geriet schon Anfang des Jahres in die Schlagzeilen</h2>
<p>Laut <a href="http://www.mcafee.com/us/resources/white-papers/wp-global-energy-cyberattacks-night-dragon.pdf" target="_blank">Bericht des amerikanischen IT-Sicherheits-Konzerns McAfee</a> wurden fünf große US-amerikanische Öl- und Gaskonzerne von November 2009 bis Anfang 2011 wiederholt Opfer chinesischer Hackattacken. Abhanden kamen wichtige Dokumente zu Projektfinanzierungen und Lizenzverträge zu Ölfelderschließung. Diese Informationen sind insbesondere für die Konkurrenz von unsäglichem Wert. McAfee-Manager Dmitri Alperovitch stuft das Vorgehen der Hacker als „sehr erfolgreich“ ein. Allerdings existieren keine Beweise, dass die chinesische Regierung Auftragsgeber war.</p>
<h2>Warum sind US-Unternehmen angreifbar?</h2>
<p>Laut Aussage der Behörde nimmt die USA die Führungsrolle in der Entwicklung neuer Technologien ein und sei außerdem Hauptakteur im globalen Finanz- und Handelsnetzwerk. Je besser und schneller der technologische Fortschritt, desto mehr Gefahr drohe von außerhalb. Besonders gefährdet sind Pharmagewerbe, Militär sowie Informations- und Kommunikationstechnologien.</p>
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</ul>
<p><em>Von Anna Feth</em></p>
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