Facebook ist bereits fester Bestandteil der privaten Kommunikation. Auch die Wahrnehmung von Unternehmen und der Umgang mit Marken sind inzwischen auf Facebook integriert. Eine Präsenz auf Facebook ist für namhafte Unternehmen – insbesondere im B2C-Bereich – zur Pflicht geworden und zahlt direkt auf die Reputation ein. Doch kaum haben Unternehmen diese Hürde genommen, steht das nächste soziale Netzwerk vor der Tür, das erobert werden will: Google+.

Die Nutzerzahlen auf Google+ nehmen stark zu
Die Macht von Google und das enorme Potenzial, das sich Google durch die Vorherrschaft bei der Internetsuche geschaffen hat, sind hinlänglich bekannt. Aber viele Unternehmen werden sich jetzt fragen: Ist eine Seite auf Google+ Pflicht, Kür oder lediglich Balast? Aus diesem Grund beleuchtet Netz-Reputation die Möglichkeiten, die Google+ für die Online Reputation von Unternehmen bietet und welche Unterschiede es zu Facebook gibt.
Google weist immer höhere Nutzerzahlen auf, doch ist fraglich wie aktiv die Nutzer sind. Die hohen Teilnehmerzahlen sind vor allem deshalb so hoch, da sich seit Neuestem bei jeder Neuanmeldung bei einem Google-Dienst (z. Bsp. Gmail, Youtube, Maps, etc.) automatisch auch ein Google+-Profil erstellt. weiterlesen »
Das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage in Auftrag der Bitkom sorgte dieser Tage für Diskussionen in der Agentur: Freundschaftsanfragen von Vorgesetzten sind unbeliebt. Nur Fremde, Politiker und flüchtige Bekannte befinden sich noch weiter hinten auf der Skala. Es steht nicht gut um die Beliebtheit von Chefs – soweit nichts Neues. Aber müssen Chefs speziell an ihrer Online Reputation arbeiten? Ein paar Gedanken zu Freundschaftsanfragen aus der Chefperspektive.
Online Reputation durch Chefs gefährdet?
Grundsätzlich sind Chefs ja sowieso (Serien-)Täter. Aus dieser Perspektive ist auch die Bitkom-Studie entstanden. Chefs nötigen mit Freundschaftsanfragen ihre Untergebenen, so formuliert die Bitkom scharf. Und diese armen Menschen müssen sehen, wie sie da unbeschadet rauskommen. Weil sie ihr Privatleben eben nicht mit ihrem Chef teilen wollen. Und ihre Meinung über die Ungerechtigkeit oder Langeweile des Arbeitsalltags – beliebte Statusmeldungen – schon gar nicht.
Es geht ums Prinzip, nicht um Listen
Im Zeitalter der Facebook Listen ließe sich das verhindern. Aber es geht ja eigentlich um etwas anderes. Es geht um die Freiheit, zum Vorgesetzten “Nein” sagen zu können. Es geht um Abgrenzung, darum zu sagen: Bis hier hin und nicht weiter, dir gehört nicht mein ganzes Leben. Aber – und das bleibt bei der Befragung unberücksichtigt – das Dilemma existiert genauso umgekehrt. Auch Chef oder Chefin möchte mitunter nicht das ganze Leben mit Mitarbeitern teilen. Und möchte es den Kollegen auch nicht zumuten, Privatleben vor dem Chef ausbreiten zu müssen – Listen hin oder her. weiterlesen »
Pinterest schlägt derzeit über’m Teich große Wellen. Hierzulande noch kaum genutzt, ist die Social Media Sharing Plattform in den USA der neueste Hit. Die “virtuelle Pinnwand” lässt User Bilder aus dem Internet sammeln und mit anderen teilen. Pinterest bricht Nutzerrekorde, und setzt dabei auf von Social Media noch kaum erschlossene Zielgruppe: junge, gutverdienende Frauen aus dem konservativen Mittleren Westen.
Pinterest: Visual Bookmarking
Social Media Plattformen, um Bilder zu teilen, gibt es bereits einige. Flickr, Instagram & Co. setzen aber auf User Generated Content. Dort stellen Nutzer in der Regel selbst erstellte Bilder und Fotos ein. Auf Pinterest treten die Nutzer vielmehr als Kuratoren auf. User legen virtuelle Pinnwände zu beliebigen Themen an. Bilder die sie im Internet finden, können sie auf ihre Pinnwand hochladen und “anpinnen”.
Pinterest bietet die handelsüblichen Social Media Funktionen: Fotos können kommentiert und auf anderen Pinnwänden weitergepinnt werden. Nutzer können anderen Nutzen oder ganzen Pinnwänden folgen, oder Inhalte auf Facebook und Twitter teilen. Simpelste Funktionen, die aber User anziehen, wie keine eigenständige Social Media Seite je zuvor. Worin liegt also der Reiz von Pinterest? Da ich selbst noch auf der Warteliste stehe, kann ich nur Eindrücke Dritter wiedergeben: Auf GeekMom ist der Tenor, dass Pinterest, in der sonst von Diskussionen überladenen Social Media Welt, einen ruhigen Gegenpol bildet. weiterlesen »
Facebook geht an die Börse. Lange wurde in Silicon Valley gerätselt, wann das Social Network öffentlich gehandelt würde, nun hat Mark Zuckerberg den ersten Schritt zum Börsengang gemacht. In Tech-Blogger-Kreisen schwärmt man von einer neuen “Volksaktie”. Finanzexperten fragen nach dem Wachstumspotential und warnen vor einer möglichen Blase.
Too big to not sell?
Zäumen wir den “Bullen” einmal von hinten auf: Facebook will an der Börse gehandelt werden. Dafür müssen sie einen Teil ihrer Anteile der Öffentlichkeit zugänglich machen. Vergangene Woche reichten sie bei der US-Börsenbehörde (SEC) den entsprechenden Antrag ein, Formular S-1. Das Formular dient gleichzeitig als eine Art Prospekt für Investoren. Hier werden Zahlen zu Umsatz, Profit etc. offengelegt. Der eigentliche Börsengang erfolgt erst in ein paar Monaten. Erstmals werden Anteile des Unternehmens der Öffentlichkeit zum Kauf angeboten, im englischen heißt das “Initial Public Offering”, kurz IPO. Auch wenn die IPO durch die Medien geistert, das eigentlich Interessante sind momentan nur die Zahlen aus dem Formular S-1.
In Menlo Park, California, dem Hauptsitz Facebooks, hielt man sich bislang immer bedeckt, wenn es um Zahlen ging. Als privates Unternehmen kann man sich das auch erlauben. So wurden Zahlen zu Nutzern und Nutzung des Social Networks, zu Umsatz und Gewinn des Unternehmens nur in Ausnahmefällen kommuniziert. Das ändert sich nun. Als öffentlich-gehandeltes Unternehmen muss Facebook alles offenlegen. Ein paar ungefilterte Zahlen: weiterlesen »