Genug der Jahresrückblicke! Wir wollen den Blick nach vorne richten und euch unsere Social Media Trends 2011 präsentieren. Diese Übersicht ist u.a. inspiriert von David Armano und der Harvard Business Review. Ohne große Umschweife: Hier sind unsere Top 5 Social Media Trends 2011.
Facebook übernimmt Location Based Services Markt

Facebook Places
Einer der größten Social Media Trends 2010 waren Location Based Services. Mehrere Dienste wurden dieses Jahr populär, Foursquare dürfte der in Deutschland beliebteste sein. Foursquare war mit Badges und Mayor-Titeln eher spielerisch angelegt. Bis jetzt war der Hype größer als der eigentliche Nutzen. In 2011 könnte sich das ändern. Dann nämlich will Facebook weltweit seinen Dienst “Deals” starten. In Verbindung mit Facebook Places soll Deals Unternehmen die Möglichkeit geben Nutzern spezielle Angebote und Rabatte zu liefern. Interessant wird Deals für Unternehmen besonders dadurch, dass Facebook im Gegensatz zu Foursquare & Co. auf ein weit größeres Netzwerk zurückgreifen kann. Jeder Facebook Nutzer ist potenzieller Places und Deals Nutzer, 500 Millionen also.
Social Media Schizophrenie
Auch technisch nur durchschnittlich versierte Nutzer sind mittlerweile in Social Media angekommen. Sie sehen sich in Zukunft einer Krankheit ausgesetzt, die so nur im Internet auftritt: Social Media Schizophrenie. Digital Natives haben sich damit längst arrangiert. Social Media Schizophrenie beschreibt die Aufspaltung der Online Persona auf verschiedene Kanäle. Wer in Social Media voll dabei sein will, bespielt längst mehrere Kanäle: Facebook, Twitter, Skype, Tumblr. Hinzu kommen Email, SMS & Co. Der Durchschnittsnutzer könnte da schnell überfordert sein. Hier kommt wieder Facebook ins Spiel. Gerüchteweise plant der Internetriese einen Messagingdienst, der alle Kanäle vereint, sei es Instant Messaging, Email, SMS oder andere.
Integration von Social Media in alle Unternehmensbereiche
Firmen wie Dell und Starbucks sind Vorreiter in Sachen Social Media. Sie werden die Herausforderung Social Media in alle Unternehmensbereiche zu integrieren, in 2011 als Erste annehmen. Social Media wird u.a. für Online Marketing eine Rolle spielen. Jede Zielgruppe ist in Social Media vertreten. Fast jeder lässt sich weltweit erreichen. Krisenmanagement wird fortan per Social Media betrieben, um die Online Reputation zu wahren. (Den Trends zum Online Marketing für B2B Unternehmen widmeten wir erst kürzlich eine eigene Reihe.)
Websites werden durch soziale Funktionen wieder attraktiver

Open Forum
So absurd das klingen mag, Social Media könnte auch die klassischen Webseiten stärken. Dann nämlich, wenn diese sich als digitale Knotenpunkte neu erfinden. American Express hat das mit ihrem Open Forum sehr schön vorgemacht. Die Seite ist Dreh- und Angelpunkt aller Social Media Aktivitäten des Unternehmens. Nutzer erwarten mittlerweile soziale Funktionen auf Webseiten. Wer diese ansprechend und umfassend einbindet und obendrein noch mit relevanten Inhalten füllt, wird punkten.
Allgegenwärtigkeit von Social Media im Alltag
Handys werden immer leistungsstärker, Tablets drängen auf den Markt. Die Kosten für mobiles Internet fallen, Nutzer sind nun theoretisch 24/7 online. Apps machen die Nutzung von Internetangeboten auf Smartphones spielend einfach. Social Media ist damit allgegenwärtig, ob auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn auf dem Handy oder abends auf dem Sofa mit dem Tablet. Die Nutzer sind ständig verbunden. Der Stellenwert von Social Media wird weiter steigen.
Fünf Punkte werden unserer Meinung nach im nächsten Jahr für den Erfolg von Social Media ausschlaggebend sein: Integration, Nützlichkeit, Funktionalität, Relevanz und Allgegenwärtigkeit. Was erwartet Ihr vom Social Media Jahr 2011? Was für Trends seht Ihr im kommenden Jahr?
Der 9. Twittwoch in München stand im Zeichen der Lockerung fester Strukturen. Das lag zum einen am ausgeschenkten Glühwein und zum anderen an den Vortragsthemen. Dr. Richard Heigl von Hallo Welt erläuterte den Twittwoch München Teilnehmern, wie sich Unternehmen wandeln müssen, um zum Enterprise 2.0 zu werden. Ein „Unternehmen 2.0“ nutzt Software, die die Kommunikation nach innen und außen unterstützt, für Wissensmanagement und Projektkoordination. Kerstin Seeger und Christopher Korn aus dem Bereich IT der Landeshauptstadt München stellten das Projekt MOGDy – Der Munich Open Government Day vor. Mit MOGDy öffnet sich die Stadt dem digitalen Zeitalter. Zum Abschluss erzählte Joachim Graf, Herausgeber von iBusiness, den Gästen des Twittwoch München, welche 13 1/3 Dinge er an Twitter nicht mag.
Kernthesen des Enterprise 2.0-Vortrags beim 9. Twittwoch München: Business inside-out mit Open Source
- Unternehmenskommunikation mit einem Kanal funktioniert heute nicht mehr. Jetzt muss es viele Kanäle und viele Kommunikatoren geben.
- Im Enterprise 2.0 verändert sich die Grenze zwischen innen und außen, weil die Mitarbeiter selbst einen Teil der Kommunikation übernehmen. Sie sind Teil des modernisierten Marketing- und Vertriebsprozesses.
Daraus folgt, dass die Unternehmenskommunikation weniger steuerbar ist. Umso wichtiger ist es meiner Ansicht nach, den Mitarbeitern ihre Verantwortung bewusst zu machen und ihnen Richtlinien in Form einer Social Media Policy an die Hand zu geben.
Für viele Unternehmen ist das ein sehr großer und schwerer Schritt. Er erfordert einen Kulturwandel: Weg von Kontrolle hin zu Vertrauen in die Mitarbeiter und Offenheit, meine ich. Weil sich dieser Wandel nicht auf einmal vollzieht, sollten Unternehmen klein anfangen. Sie sollten erst z.B. mit einem internen Wiki beginnen, dann ein Blog aufsetzen usw. Hier gebe ich Heigl recht. weiterlesen »
Social Media heißt sich anderen mitzuteilen. Social Music bezeichnet das Teilen des Musikgeschmacks. Nutzer von Social Music Diensten erhalten auf Basis ihrer Lieblingsmusik bzw. Hörverhalten Empfehlungen für neue Musik. Zudem können sie ihren Musikkonsum durch Dienste wie Ping, QURELO.com oder last.fm mit ihren Freunden teilen. Wir wollen einen kleinen Überblick über Social Music Dienste geben.
Die Social Music Klassiker: last.fm, Pandora & Co.
Der in Deutschland beliebteste Social Music Dienst ist last.fm. Nutzer erstellen ein Profil und laden für ihre Musiksoftware ein Plug-In herunter, das die gehörte Musik im Profil archiviert. Diese Grundlage vergleicht last.fm dann mit dem Hörverhalten anderer Nutzer, sucht Gemeinsamkeiten und empfiehlt dann Künstler und Bands, die dem Nutzer gefallen könnten. Je mehr Musik man hört, desto genauer trifft last.fm den Geschmack der User. Nutzer können untereinander ihren Musikgeschmack vergleichen und Nachrichten schreiben. Zusätzlich lässt sich das last.fm Profil auf Facebook einbinden. Der soziale Aspekt bei Social Music also. Es gibt zahllose solcher Dienste, die bekanntesten sind neben last.fm wohl Pandora und blip.fm. (Anmerkung: Seit einiger Zeit hat Pandora Lizenzprobleme. Außerhalb der USA ist die Seite nicht mehr abrufbar.)
Der Social Music Herausforder: iTunes Ping
Apple hat insgesamt 270 Millionen iPods verkauft. Für deren Nutzung ist iTunes zwingend erforderlich. Nur logisch also, dass Apple seinem Musikprogramm ein soziales Netzwerk aufsetzt. Gemessen an der Nutzerzahl von iTunes bestand von Anfang an ein riesiges Potential. Im September gelauncht, konnte Ping nicht komplett überzeugen. Während bei last.fm Musik Anreiz zum Austausch ist, ist es bei Ping quasi die einzige Möglichkeit sich auszutauschen. Nutzer können sich untereinander keine Nachrichten schreiben, können zudem nur ihre neuesten Einkäufe im iTunes-Store posten. Kritik gab es ebenfalls an der Empfehlungstechnik, diese scheint sich nicht wirklich am Hörverhalten der Nutzer zu orientieren.
Social Music mal anders: QURELO.com
Ein weiterer immer wieder genannter Kritikpunkt am gesamten Apple-Musik-Konstrukt ist iTunes selber. Das Programm frisst Resourcen, ist unübersichtlich und jedes Abspielgerät (iPod, iPhone) lässt sich nur mit einer iTunes-Version synchronisieren. Einfaches Plug-and-Play, wie bei MP3-Player sucht man hier vergebens. Mit der Suchmaschine QURELO.com gibt es einen neuen Dienst, der die häufig kritisierte Suche im iTunes Store vereinfacht. QURELO.com durchsucht den iTunes Store, bietet verschiedene Suchmöglichkeiten und Filter, die im Original nicht zur Verfügung stehen. Nutzer können bequem (und im Gegensatz zu iTunes auch schnell!) in Musik, TV-Serien, Filmen & Co. stöbern, die gewünschten Medien in ihrem Profil “myQ” speichern und diese beim nächsten Einloggen im persönlichen iTunes-Store sofort kaufen. Während Nutzer sonst immer an den Rechner mit ihrer iTunes-Version gebunden sind, kann QURELO.com auf jedem internetfähigen Gerät auch mobil genutzt werden. Zusätzlich können User im Sinne von Social Music ihre ausgewählten Medien auf Facebook posten, ein Link leitet Freunde dann auf den Eintrag im iTunes-Store weiter.
Ob man wirklich jedes Detail über das Privatleben anderer wissen muss, sei einmal dahingestellt. Zumal die Online Reputation schnell Schaden nimmt. Bei Social Music kann man da bedenkenloser rangehen. Hier setzt last.fm, auch in Verbindung mit Facebook die Messlatte. Apple kommt da mit Ping und dem umständlichen iTunes noch nicht heran. Auch wenn Dienste wie QURELO.com die Arbeit hier erleichtern.
Social Media ist spätestens seit dem vergangenen Jahr als Massenkommunikationsmedium angenommen worden. Der Schritt, Social Media kommerziell zu nutzen, lag für Unternehmen auf der Hand. Viele Firmen haben sich inzwischen Accounts bei Facebook, Twitter und ähnlichen Social Media-Plattformen eingerichtet. Laut einer Creative 360-Studie nutzen B2C Unternehmen Social Media bisher jedoch wesentlich intensiver und erfolgreicher. Wir gehen davon aus, dass sich das in den nächsten Monaten und Jahren ändern wird, da die B2B-Branche allmählich Fahrt in Richtung Social Media aufgenommen hat. In den ersten beiden teilen dieser Serie konnten Sie bereits über zwei wahrnehmbare Trends des SocialMedia Online Marketing lesen, die Content Marketing-Strategie und Social Media Aktivitäten auf spezifischen Zielgruppenportalen. Heute geht es um den dritten wichtigen Social Media Trend im B2B-Bereich: Kontextuelle Social Media Kampagnen. Als gelungenes Anwenderbeispiel stellen wir Ihnen die Social Media Strategie von Amazon vor.
Trend 3: Kontextuelle Social Media-Kampagnen
Keyword-Advertising ist ein zentraler Aspekt von Online Werbe-Kampagnen, allerdings nicht der einzige. Inhaltsgesteuerte Online-Werbung in Social Media-Portalen wird künftig Teil der B2B Online Kommunikation werden. Damit wird eine Verknüpfung zwischen Inhalten und Marketing erzielt und der Informationsbedarf von Einkäufern und Entscheidern gedeckt. Das meist genutzte Vehikel für B2B Unternehmen werden branchenspezifische Websites und Fachportale sein, auf denen Banner-Ads und Textanzeigen eingegliedert sind. Da es, gemessen am spezifischen Informationsbedarf von Unternehmen, noch relativ wenige Branchenportale gibt, ist der B2B Absatzmarkt für spezifisch platzierte Online-Werbung groß. Denn die heute im Überfluss platzierte Bannerwerbung auf vielen B2B Sites wird häufig gar nicht mehr wahrgenommen. Folgerichtig werden die Online-Banner branchenspezifischer und gezielter platziert. Das vermindert Streuverluste. Eine Hürde für B2B Unternehmen ist bislang allerdings das Targeting, also die Zielgruppenansprache. Es gibt kaum Erhebungen von B2B relevanten Nutzerprofilen. Im Sinne des B2C Social Media Marketings werden hauptsächlich demografische, soziale und geografische Daten gesammelt. Viel wichtiger für den B2B Bereich sind jedoch Informationen über Investitionsvolumina und Verantwortungsbereiche von potentiellen Kunden. Solange die B2B Branche auf diesem Gebiet keine Fortschritte erzielt, wird sich die Social Media Nutzung im Vergleich zum B2C Bereich nicht als primärer Marketing-Kanal durchsetzen können. Aber: Einige Vorreiter auf dem Gebiet gibt es trotzdem, als Paradebeispiel haben wir Amazon ausgewählt. weiterlesen »
Das Jahr 2010 neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Grund genug, das Jahr vor unserem inneren Auge Revue passieren zu lassen. Wir küren an dieser Stelle die größten Social Media Flops des Jahres und betrachten deren Auswirkungen auf das Online Reputation Management.
Social-Media-Debakel für Konstantin Neven DuMont

Konstantin Neven DuMont
Konstantin Neven DuMont postete vermutlich unter verschiedenen Pseudonymen teils unruhestiftende Kommentare im Blog des Journalisten Stefan Niggemeier. Niggemeier wirft Konstantin Neven Dumont eine systematische Störung vor, in der eine Vielzahl nicht existierender Kritiker simuliert wird. Selbstverständlich streitet der Verleger dies zunächst ab. Als Niggemeier die Kommentare eindeutig auf DuMont’s Rechner zurückführt, wird dieser wegen seines Social Media Fauxpas “auf eigenen Wunsch” beurlaubt und von seinen Aufgaben im Verlag entbunden. Am 6.12. wird er schließlich aus dem Vorstand abberufen.
T-Online gefährdet seine Online Reputation
T-Online wiederum täuscht die Kunden in seinem Shoppingportal mit gefälschten Produkt-Bewertungen. Das Unternehmen erteilte der Agentur Textprovider den Auftrag zur Erstellung authentischer Beiträge. Durch das Vortäuschen eines konstruktiven Kundendialogs sollte das Shopping-Portal aufgewertet werden. Auf eine große Social Media Kompetenz deutet dieses Verhalten nicht hin. Inzwischen sind die Texte aus der Einkaufswelt verschwunden. Der Konzern weißt ausdrücklich auf die Unabhängigkeit der Einkaufswelt in Geschäftsbeziehungen hin und spricht außerdem von einer übereifrigen Agentur. Ist es schlimmer Bewertungen zu fingieren, oder sich dabei erwischen zu lassen? weiterlesen »
Die Marketing-Branche ist im Umbruch begriffen. Alle Welt entdeckt Social Media als neuen Kommunikationskanal, so auch B2B Unternehmen. Social Media ist billig, authentisch und für jeden mit Internetzugang umsetzbar. Dabei birgt es auch seine Gefahren: Der offene Charakter von Social Media, die Möglichkeit auch für Kunden Inhalte im Netz zu erzeugen kann folgenreich daneben gehen. Wenn beispielsweise die Stimmung gegen ein Unternehmen kippt, ist die öffentliche Häme groß und die Online Reputation kann ernsthaften Schaden nehmen. Wie das ausieht, können Sie übrigens nächste Woche auf unserem Blog bei den größten Social Media Flops des Jahres 2010 lesen. Um Social Media erfolgreich zu nutzen, brauchen Unternehmen eine Social Media Marketing Strategie. Wir zeigen wie’s gehen kann und beschreiben in dieser Serie, die wichtigsten Trends des B2B Social Media Marketings des vergangenen Jahres. Dann klappt’s auch mit den Usern.
Trend 2: Aufbau einer Marketing Strategie für B2B Firmen
Entscheider und Anwender nutzen heute verstärkt Social Media, um spezifische Informationen einzuholen. Für B2B Unternehmen muss deshalb das zentrale Motiv die Steigerung des Marken- und Produktimages sein, um als glaubwürdige Informationsquelle in der B2B Kommunikation angesehen zu werden. Die Herausforderung besteht dabei, eine Strategie zu entwickeln, die mehr lösungs- denn produktorientiert ist. Eine Neuerung für die Unternehmen besteht jedoch heute in der Anforderung, mehrere Kommunikationskanäle parallel bedienen zu müssen. Zur Pflicht gehören Facebook-Auftritt, Twitter-Account und firmeneigener Blog. Das sind schon mal drei Medien, für die man gehörig Unternehmensressourcen benötigt. Die Kür lässt sich mit Portalen wie Flickr oder LinkedIn noch beliebig ausweiten. In jedem Fall ist es sinnvoll, zumindest eine Social Media Aktivität ernsthaft und regelmäßig zu betreiben, um für Suchmaschinen relevant zu werden. Unternehmen sollten dafür genügend Zeit und Personal zur Verfügung stellen: Social Media Policies, Redaktionspläne und die Möglichkeit, zu Kommentieren und in Dialog zu treten sind die Säulen einer vernünftigen Social Media Marketing Strategie. weiterlesen »
Heute melden wir uns in eigener Sache und stellen communicato vor: die erste Quiz App über die Kommunikationsbranche. 100 Fragen zu Social Media, PR und Marketing gilt es zu beantworten. Per Audiokommentar wird der Spieler angefeuert. Werden Fragen der Quiz App falsch oder zu langsam beantwortet, gibt es einen bösen Spruch. Die besten Ergebnisse können Sie über Twitter und Facebook mit Ihren Freunden teilen.
„Theorie ist gut. Praxis besser“, so Claudia Thaler, Geschäftsführerin von consense, über die Hintergründe der Quiz App. „Als Kommunikationsagentur die aktiv teil hat an aktuellen Entwicklungen wie Mobile Marketing haben wir deshalb die Quiz App communicato konzipiert. Die Anwendung fordert mit ihren Fragen Experten und alle, die es werden wollen.“
Sie denken, Sie sind ein Kommunikationsexperte? Hier ein Test:
Welches Wort googelten die Deutschen 2009 am häufigsten?
Sie wissen die Antwort? Dann sind Sie ja ein Kandidat für den High Score. Probieren Sie es aus!

Spielen können Sie die App auf jedem iPhone, iPad oder iPod Touch mit iOS 3.1.3 oder höher. Über Feedback oder Vorschläge für neue Fragen freuen wir uns natürlich sehr. Besuchen Sie uns auf www.facebook.com/consense.communications und schreiben Sie uns Ihre Ideen.
Viel Spaß beim communicato Spielen!
2010 war ein Schlüsseljahr für die Nutzung von Social Media. Die Kommunikation im Internet hat sich verschoben. Nicht nur, dass Facebook mittlerweile mehr Mitglieder hat als die USA Einwohner. Soziale Netzwerke werden von vielen Unternehmen als Kommunikationsplattform entdeckt. Dabei hinkt die B2B Branche den B2C-Unternehmen in der Nutzung von Social Media hinterher. Ein Großteil der B2C-Firmen wendet sich mittlerweile über Facebook, Twitter und Co. an Endverbraucher. Im konservativeren B2B Bereich gibt es auf dem Gebiet noch Aufholbedarf. Dennoch hat das B2B Marketing Fahrt aufgenommen. Lesen Sie in dieser Serie die drei wichtigsten Social-Media-Trends des B2B Marketings des Jahres 2010.
Social Media als Motor für B2B Zielgruppenportale
Information gibt es im Internet im Überfluss. Deshalb sind vertrauenswürdige Online-Quellen ein hohes Gut. Viele Entscheider suchen diese im B2B Bereich in zielgruppenspezifischen Branchenportalen, bei Twitter oder Facebook. Besonders ausgeprägt ist die Entwicklung bei der B2B Kommunikation im IT-Sektor oder in der Automatisationsbranche. Infolge dessen entwickeln sich viele Online-Fachmedien weiter und gehen den Weg in Richtung Social Media-Nutzung. Um dabei nicht in den unergründlichen Weiten des Internets vor sich hin zu dümpeln, spielt die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für B2B Unternehmen eine wichtige Rolle, um gefunden zu werden.
B2B Unternehmen sollten abwägen, ihre Fühler nach erweiterten Kommunikationskanälen auszustrecken. Sei es in Form von Blogs, Microsites oder Facebook-Auftritten. Ein weiterer Nutzen der Social Media Präsenz ist eine bessere Identifizierung von Interessenten. Zudem bleibt das B2B Unternehmen auf Augenhöhe mit seiner Zielgruppe. “Content is King” lautet die Devise. Das scheint bei den Verantwortlichen angekommen zu sein. Laut einer BBN-Studie sehen fast 80 Prozent der Marketing-Verantwortlichen schlechten Content als größte Hürde für die Umsetzung von Social Media-Ansätzen. Fehlt es an relevanten branchenspezifischen Online-Plattformen, gibt es auch die Möglichkeit, eigene Komminkationskanäle ins Leben zu rufen, um auf sich Aufmerksam zu machen. Diesen Weg bestritt 2010 IBM.
Die B2B Smarter Planet Initiative von IBM


Im Rahmen ihrer Smarter Planet-Initiative richtete Big Blue 2010 neben seinem Blog einen eigenen Online Social Chatroom ein. In Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift Computer Reseller News wurde das Forum speziell für IT-Reseller gegründet. Durch die moderierte digitale Video-Plattform konnte IBM seine Meinungsführerschaft unterstreichen, indem es seine Lösungen in offenen Austausch mit einer wichtigen Zielgruppe stellte. Streckenweise mehr als 120 Fachleute nutzten gleichzeitig den Chatroom, bei dem auch Live-Chats mit hochkarätigen Persönlichkeiten aus der Channel-Branche möglich sind. Ein großer Erfolg für IBM. Parallel dazu wurden Pop-Ups als Online-Werbung geschaltet, die in verschiedenen Experten-Plattformen platziert wurden. So nutze IBM Experten-Beiträge als Online-Werbung mit interaktiven Charakter und geben Interessierten die Möglichkeit eines direkten Feedbacks.

Die Smarter Planet Kampagne für IT-Reseller von IBM gehört eindeutig zu unseren Favoriten der erfolgreichsten B2B Kampagnen.
Teile zwei und drei unserer Reihe Top 3 Trends des B2B Social Media-Marketings folgen demnächst.
Von Lars Wich
Von Sebastian Kahl
Thomas Pfeiffer, Veranstalter des Münchner Twittwochs, ist offenbar sehr mutig. Auf einem Event names Twittwoch einen Redner zu stellen, der darlegt, warum er Twitter hasst, erfordert Chuzpe. Genau darüber nämlich spricht Joachim Graf. Der iBusiness-Herausgeber stellt auf dem 9. Twittwoch München sein neues Buch vor: ”Erst hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu”. Den Twitterati erzählt er von den 13 1/3 Dingen, die er an Twitter hasst. Außerdem spricht Dr. Richard Heigl über Open Source Anwendungen und wie diese Arbeitsprozesse in Unternehmen verändern können.
Ein interessantes Projekt stellt die IT Abteilung der Landeshauptstadt München vor: MOGDy. Der Munich Open Government Day ermöglicht es Bürgern, Ideen zur Zukunft des digitalen München zu entwickeln. Das Online-Projekt läuft mehrere Monate und will zentrale Fragen der digitalen Stadtverwaltung und Bürgerbeteiligung klären.
Die Anmeldung zum 9. Twittwoch München erfolgt wie immer über XING.
Mehr Events finden Sie in unserer Rubrik Veranstaltungen.
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Von Sebastian Kahl
In einer unserer Rubriken warnen wir regelmäßig vor unbedachten Äußerungen in sozialen Netzwerken. Diese können leicht der Online Reputation schaden. In der Kategorie Status Flopper sammeln wir misslungene Statusmitteilungen, die wir auf Facebook gefunden haben.
Heute möchten wir Ihnen die englischsprachige Seite Lamebook ans Herz legen. Lamebook ist ein Sammelsurium an lustigen und kuriosen, teilweise auch schockierenden Statusmitteilungen, Kommentardiskussionen und Bildern auf Facebook. Die Seite zeigt, welche Gefahren in sozialen Netzwerken für die Online Reputation lauern. Lamebook eignet sich wunderbar zum Stöbern und sich verlieren, hier schon mal ein Vorgeschmack:
