Über Jahrzehnte hatten Videospiele immer eine Konstante: ein Eingabegerät. Ob Joystick, Maus oder Gamepad, wer Videospielen wollte, hielt immer etwas in den Händen. Mit Microsoft Kinect hat sich dies nun geändert. Seit Anfang November ist die Kamera als Erweiterung zur Spielekonsole XBOX360 erhätlich. Kinect verfolgt die Bewegungen des Spielers und kann sie in Befehle an die Konsole weitergeben. Eine revolutionäre Technologie, mit der sich die Internetgemeinschaft aber noch nicht zufrieden gibt. Sie entwickeln ganz eigene, verrückte Dinge mit Kinect. Was macht Microsoft? Sie lehnen sich zurück und schauen sich an, was die Hacker zu Werke bringen – und liegen damit genau richtig.
Hacker nehmen sich Kinect vor
Bereits am ersten Tag gelang es Hackern, Kinect zu zweckentfremden und für virtuelle Schattenspiele einzusetzen. In den folgenden Wochen übertrafen sich die Hobbyprogrammierer gegenseitig. Einigen gelang es sogar, via Kinect Windows auf dem PC zu kontrollieren, ähnlich wie einst Tom Cruise in “Minority Report”. Diese Sachen können auch entstehen, weil Microsoft genauso gespannt auf neue Entwicklungen zu Kinect wartet, wie der Rest der Technologiewelt. Andere Firmen (sprich Apple) hätten längst ihre Anwälte auf die Hacker angesetzt. Microsoft hingegen sprach ihnen Immunität aus, wird im Internet dafür gefeiert und stärkt so seine Online Reputation. weiterlesen »
Versicherungen und Social Media – passt das zusammen? Dieser Frage näherten sich beim Social Media Club München zwei Repräsentanten der Versicherungsbranche: Markus Walter, Social Media Communicator der Allianz Deutschland AGund Andreas Bode, Vorstand der R+V Direktversicherung AG.
Beide Versicherungen sind seit 2009 im Social Web vertreten und stehen vor den gleichen Herausforderungen:
Widerstände im eigenen Unternehmen abbauen und Kollegen davon überzeugen, dass auch die eher konservative Versicherungsbranche in Social Media präsent sein muss.
„Unsexy“ Inhalte – so der Tenor beider Referenten beim Social Media Club – für das Web 2.0 hübsch bzw. interessant machen.
Nähe zur Zielgruppe der Digital Natives schaffen, die sich bisher wenig mit Versicherungen befasst hat.
Social Media Club: Probieren geht über Studieren
Herr Walter und Herr Bode überzeugten die Teilnehmer des Social Media Clubs, dass das Prinzip des Social Webs perfekt zur Versicherungsbranche passt. Die Allianz stehe dafür, dass ihre Vertreter in direktem Kontakt mit der Zielgruppe sind, im Ortsverein, beim Stammtisch, beim Hausbesuch. Genossenschaften wie die R+V Versicherung AG seien sogar der Ursprung von Social Media (jeder hilft jedem), so Bode. Die Basis ist also vorhanden. Jetzt geht es um die Umsetzung. Für beide heißt das: Ausprobieren! Bode von R+V Direktversicherung geht sogar noch weiter: Wir wissen noch nicht, was wir von Social Media haben. Aber wir wissen, dass wir Nichts haben, wenn wir nicht dort sind. weiterlesen »
In den letzten Jahren hat sich für alle Mode-Interessierten eine neue Informations-Quelle etabliert, die immer höheres Ansehen erhält: der Fashion Blog.
Die steigende Popularität der Mode Blogs ist nicht nur für Konsumenten und Designer spannend. Auch große Modeunternehmen und -ketten erkennen die Chance, die sich daraus ergibt. Zum einen sind Fashion Blogger Trendsetter. Was sie tragen oder kommentieren, ist sehr schnell Mainstream. Zusätzlich greift der Fashion Blog Besonderheiten der großen Fashion Shows sofort auf, noch am gleichen Tag sind diese im Internet nachzulesen. Da kann keine Modezeitschrift mithalten. Durch die ständige Beobachtung relevanter Fashion Blogs haben Mode-Unternehmen die Chance, die eigene Produktpalette aktuell und trendig zu halten, mit Kleidungsstücken im Sortiment, die noch nicht in jedem Laden hängen.
Der Fashion Blog in Amerika
Vor allem in den USA sind viele Blogger/innen bereits Berühmtheiten in der Szene und werden zu den angesagten Fashion-Shows eingeladen. Zu den bekanntesten gehören unter anderem Yvan Rodic, Scott Schuman, Jane Aldridge und Tavi Gevinson.
PR-Fachleute wissen um die Wichtigkeit von Social Media. Viele sehen die neuen Plattformen aber immer noch als große Herausforderung der nächsten Jahre an. Das ergab die Studie PR-Trendmonitor 2010 von news aktuell und Faktenkontor. Mehr als 2.000 PR-Fachkräfte wurden zur aktuellen Gemütslage der Branche befragt. Nun liegen die Ergebnisse vor. Interessant: Obwohl Social Media in aller Munde ist, haben sich Agenturen und Unternehmen bis jetzt nur bedingt mit dem Thema beschäftigt.
Social Media ist DIE große Herausforderung
Social Media stellt für knapp zwei Drittel der Beschäftigten in der PR noch immer die größte Herausforderung in ihrer Arbeit dar. Nur wenige Mitarbeiter in Pressestellen und Agenturen hatten Social Media bis vor kurzem auf dem Schirm, schaut man sich die Umfrageergebnisse des letztjährigen Trendmonitors an. Mittlerweile ist es das Thema Nummer eins, noch vor der personellen Ausdünnung der Redaktionen und dem Liefern von Erfolgsnachweisen. Social Media is here to stay – und die PR-Branche hat das erkannt. Ob sie die Kommunikation auf den neuen Plattformen auch beherrscht, wird sich zeigen.
Agenturen und Unternehmen noch nicht umfassend in Social Media involviert
Der Ernst der Lage scheint erkannt, allein an der Umsetzung hapert es noch. 30 Prozent der Unternehmen, die von den Befragten betreut werden, sind in keiner Social Media Plattform zu finden. Das Gleiche gilt für ein Viertel der PR-Agenturen. Zumindest die Hälfte aller Unternehmen haben ein offizielles Profil auf XING. Auch Facebook und Twitter sind mit durchschnittlich 40 Prozent in Agenturen und Unternehmen bereits häufig zu finden. Leider wurde nicht gefragt, inwieweit PR-Agenturen zukünftig Social Media nutzen wollen. Dabei wird Social Media voraussichtlich wichtiger werden, insbesondere für die Online Reputation. Auch über die Agenturen, nicht nur über ihre Kunden, wird online gesprochen – mit oder ohne ihre Beteiligung.
Anbei noch die Ergebnisse des PR-Trendmonitors 2010.
Uns erreichte soeben ein sehr interessantes Rabattangebot zur Social Software Konferenz 2010, das wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen. Über die Konferenz berichteten wir bereits. Ein kurzer Reminder: Die Social Software Konferenz lädt Interessierte vom 23. bis zum 25. November nach München ein. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Neulinge der Social Media als auch an bereits Erfahrene. Im Mittelpunkt stehen die Veränderungen in der Kommunikation, die Social Media mit sich bringt und wie Unternehmen darauf reagieren müssen. Für alle Unentschlossenen haben wir nun ein spezielles Angebot: Sparen Sie jetzt 100€ bei Ihrer Anmeldung! Statt 650€ zahlen Sie nur 550€. Alles was Sie dafür machen müssen, ist bei Ihrer Anmeldung unter dem Punkt Promocode „ClTh_550“ einzugeben (ohne Anführungszeichen).
Auf unserer Eventseite aktualisieren wir regelmäßig neue Social Media Veranstaltungen.
Ein Sturm der Entrüstung breitet sich derzeit über den Sixt-Blog aus. „Stoppt teure Transporte! Mietet Van&Truck von Sixt!“ Dieser Spruch war am vergangen Wochenende auf einem Banner in einer Anti-AKW Demonstration zu lesen. Sixt-Angestellte hatten sich unter die Protestierenden gemischt, um Werbung unters Demonstrantenvolk zu bringen. Dafür feiern sie sich nun auf ihrem Blog selbst – und ernten heftigen Gegenwind. Womöglich schaden sie auch ihrer Online Reputation. Über 200, größtenteils negative, Kommentare wurden bereits abgegeben. Viele drohen wegen dieser Aktion ihre Sixtmitgliedschaft zu kündigen.
Online Reputation durch Offline Kampagne geschadet
Diese jüngste Aktion verdeutlicht den Zusammenhang zwischen On- und Offline Marketing: eine unbedachte Offline Kampagne kann der Online Reputation erheblichen Schaden zufügen. Der Spruch ist weder clever noch in dieser Situation angebracht. Anbei das Video zur Aktion, so zu sehen auf dem Sixteigenen YouTube Kanal. Was halten sie von der Castor-Werbung von Sixt? Coup oder Desaster?
Der Mietwagenkonzern arbeitet schon seit Jahrzehnten mit der Agentur Jung von Matt zusammen. Die Werbeagentur fiel in den letzten Jahren häufig mit zweifelhafter Werbung auf, auch im Zusammenhang mit Sixt.
Zur Online Reputation gehören nicht nur Foto und Lebenslauf auf Xing, sondern auch die persönlichere (Selbst-)Darstellung auf Facebook etwa. Viele teilen dort auch die Auf-und-Abs ihrer Beziehung mit ihren Freunden. Der Journalist David McCandless hat sich diese Updates auf Facebook mal genauer angeschaut. Vor Jahren hat er sich auf die Visualisierung von Datensätzen spezialisiert. Für sein Buch “The Visual Miscellaneum” untersuchte er mit seinem Partner Lee Byron Facebook nach Trennungsmitteilungen. Die untenstehende Graphik hat er nun auch auf seiner Website InformationIsBeautiful.net veröffentlicht. Hierfür komprimierte er 10.000 Facebook Status-Updates mit den Wörtern “break up” und “broken up” in eine Jahresübersicht. Einige interessante Ergebnisse:
Es gibt zwei Hoch-Zeiten für Trennungen auf Facebook. Einmal im Frühjahr zum Spring Break, den feucht-fröhlichen Frühlingsferien für US-Studenten. Zum anderen etwa zwei Wochen vor Weihnachten.
Übermäßig viele Trennungen passieren Montags, oder vielmehr werden sie dann bekannt gegeben.
Der erste Weihnachtsfeiertag hat den niedrigsten Wert.
Barack Obama setzte mit seiner Präsidentschaftskampagne 2008 neue Maßstäbe. Sie war nicht nur die teuerste aller Zeiten, sondern setzte als erste zu großen Teilen auf Social Media. Am Dienstag wurde das gesamte Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats gewählt. Social Media spielte auch dieses Jahr wieder eine große Rolle. Im Wahlkampf setzten viele Politiker auf Twitter & Co. In der anschließenden Berichterstattung hieß der Trend Augmented Reality. Ein Überblick.
Twitter Follower Indikator für Wahlsieg?
Neben Senat und Repräsentantenhaus stand in 37 der 50 Staaten auch der Gouverneursposten zur Wahl. Wired.com untersuchte 34 der Duelle. Drei Staaten hatten zu diesem Zeitpunkt noch keinen Gewinner, konnten also nicht berücksichtigt werden. Wired fand heraus, dass 22 der Gewinner mehr Twitter Follower hatten als ihr Konkurrent. Das sind satte 65 Prozent der Sieger. Diese Zahlen alleine lassen freilich noch keinen Schluss zu, inwieweit Twitter und Social Media zum Wahlkampf taugen. Aber sie sind ein erster Indikator für ein bevorstehendes Wahlergebnis: Wer im Internet die Wähler hinter sich bringt, findet Gehör, muss aber auch überzeugen. weiterlesen »
Seit gestern Abend befindet sich unter jedem Beitrag auf netz-reputation.de ein neuer Button. Der schaut so aus: . Flattr ist ein Dienst für Micropayment im Internet. Er bietet z.B. Bloggern die Möglichkeit, mit ihren Artikeln Geld zu verdienen. Keine Sorge: Unser Blog bleibt weiterhin kostenlos. Sie müssen für netz-reputation.de auch zukünftig nicht bezahlen, aber können das nun, wenn Sie wollen. Social Media und all seine Facetten sind unser Kernthema. Vieles probieren wir selber aus, um besser darüber berichten zu können: so nun auch mit Flattr.
Über die Funktionsweise von Flattr und ähnlichen Services berichteten wir bereits. Hier das Wichtigste in Kürze: Der Nutzer meldet sich bei Flattr an und zahlt Geld auf das eingerichtete Konto ein. Nun kann er für Inhalte im Internet bezahlen, z.B. für Blogeinträgen, Bildern oder Videos. Dazu muss der User nur auf die Flattr-Buttons klicken, die auf der jeweiligen Seite angezeigt werden. Alle seine Klicks werden monatsweise gesammelt und das Geld gleichmäßig auf alle Contentersteller aufgeteilt.
Sie wollen freiwillig Blogger, Fotografen oder Musiker im Internet unterstützen? Dann schnell auf flattr.com einen Account einrichten. Frohes Flattrn (vorzugsweise natürlich auf netz-reputation.de)!
Der Markt für Social Media Veranstaltungen wächst rasend. Da fällt es immer schwerer die Übersicht zu behalten. Welche Konferenzen sind einen Besuch wert? netz-reputation.de hilft bei der Auswahl. Heute stellen wir die 1. European Social Media Conference 2010 vor. Zentrales Thema sind Marken in Social Media und ihre Zukunft. Welche Perspektiven hat Social Commerce in Europa? Wie werden die sozialen Netzwerke der nächsten Jahre aussehen? Fragen, die u.a. vom Keynote Speaker David Eriksson aufgeworfen werden. Der CEO von North Kingdom Design & Communication spricht über neue Entwicklungen in Social Media. Facebook und Twitter waren gestern so Eriksson, nun kommen Augmented Reality, Location Based Services und Clouding.
Die 1. European Social Media Conference findet am 30. November und 1. Dezember in Frankfurt statt. Neben den Vorträgen gibt es am ersten Tag zusätzlich eine Special Session zum Thema Social Media in kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Interessante Social Media Veranstaltungen aktualisieren wir regelmäßig auf unserer Eventseite, z.B.: