Social Media für B2B Teil II
B2B Unternehmen können Social Media nicht nur für PR, Marketing und die Partnerkommunikation nutzen. Lesen Sie, welche Möglichkeiten zum Beispiel Wikis für eine Vertiefung der Geschäftsbeziehung bieten.
Social Media für B2B stärkt die Partnerschaft
Zentrale Elemente in der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen sind ein enger Kontakt und persönliche Ansprechpartner, die Projekte langfristig begleiten. Der Austausch zwischen Auftraggeber und Dienstleister läuft meist über Vorortbesuche und regelmäßige Meetings sowie Telefon- und Videokonferenzen. Social Media für B2B wird in diesem Bereich bisher kaum genutzt, dabei bieten zum Beispiel gemeinsame Wikis eine sehr gute Plattform für den Austausch zwischen Mitarbeitern und Unternehmen. Durch sie können alle Beteiligten auf dasselbe Know-how zurückgreifen.
Social Media für B2B erleichtert Wissenstransfer
Arbeiten zwei oder mehr Unternehmen bei der Umsetzung eines Projekts zusammen, geht es oft um komplexe Sachverhalte. Die Entwicklung eines neuen Automodells ist zum Beispiel so ein vielschichtiges Vorhaben. Ebenso der Bau einer neuen Fertigungsstätte oder die Erforschung neuer Medikamente. Die beteiligten Firmen bringen spezielles Know-how und kooperieren arbeitsteilig. Projektschritte werden von einzelnen Unternehmen abgeschlossen. Damit die nächsten ohne Reibungsverluste erfolgen können, ist ein umfassender Know-how-Transfer notwendig. Social Media für B2B kann hierbei wertvolle Hilfe leisten. Eine Möglichkeit alle Beteiligten auf demselben Stand zu bringen bietet ein Projekt-Wiki. Auf Basis des Vorbilds Wikipedia können die Projektmitglieder ihr Wissen zentral dokumentieren und gegenseitig ergänzen.
Projekt-Wiki ist Social Media für B2B
Die Internetenzyklopädie Wikipedia setzt darauf, dass verschiedene Experten ihr Wissen zu einem Thema zusammentragen. Ein Autor schreibt den Basisartikel, andere ergänzen und korrigieren ihn. Die Grundlage dafür bietet ein Diskussionsforum im Hintergrund, indem sich die Mitwirkenden über einzelne Aspekte und strittige Fragen austauschen. Das Social Media Prinzip lässt sich einfach für den B2B Bereich umsetzen. Die kostenlose Wikipedia-Software kann auf einem Server installiert werden und mit einem passwortgeschützten Zugang versehen werden. Über das Prinzip „What you see is what you get“ (WYSIWYG) können die Projektmitglieder auf der Plattform dann ihr Wissen teilen. Klare Regeln für die Diskussion und eine offene Kultur sind dafür die entscheidenden Punkte. Da das geschützte Projekt-Wiki über das Internet zugänglich ist, können die berechtigten Mitarbeiter von überall darauf zugreifen.
Social Media für B2B muss aktuell und klar geregelt sein
Egal welche Option Unternehmen unter den Möglichkeiten von Social Media für B2B wählen, wichtig ist: Die Firmen müssen die Funktionsweise von Social Media verstehen und berücksichtigen. Projekt-Wikis müssen den freien Austausch der Experten ermöglichen, B2B-Blogs zu Projekten oder Unternehmen (Social Media für B2B Teil I) müssen aktuell sein und schnell auf Anfragen und Kommentare reagieren. Auch in diesem Bereich ist Offenheit ein zentraler Punkt. Um die Balance zwischen Transparenz, kritischen Stimmen und Intellectual Property herzustellen sind klare Policys und Verantwortlichkeiten notwendig. Beachten Firmen diese Grundsätze können sie großen Nutzen aus Social Media für B2B ziehen.





Das ist ja nun etwas sehr Spezielles, fast mehr interne Kommunikation… Wie sieht es mit Social Media Monitoring im B2B Bereich aus? Erfahren wir darüber auch noch was?
Was mich vor allem interessieren würde: Wie sieht es mit facebook, Twitter und co. aus? Das ist doch mittlerweile auch bei B2B Unternehmen etabliert. Viele Unternehmen twittern und sprechen dabei längst nicht nur direkt ihre Zielgruppe an, sondern auch wichtige Meinungsbildner wie Journalisten oder Analysten, die ebenfalls auf Twitter sind. Empfehlungen, wie B2B Unternehmen das nutzen sollten?
[...] Social Media für B2B Teil II [...]