Augmented Reality – Online Reputation Management auf einer neuen Ebene

Neben dem Dauer-Hype um Social Media ist Augmented Reality momentan das Thema der Medien-Branche. Denn Fachleute sehen in den Applikationen der erweiterten Wirklichkeit enormes Potential für Marketing und PR. Eine neue virtuelle Ebene bedeutet jedoch ebenfalls erweiterte Maßnahmen für das Online Reputation Management. Wir haben uns das Thema Augmented Reality mal angeschaut.

Augmented Reality – Was ist das?

Augmented Reality bezeichnet die virtuelle Erweiterung unserer Wirklichkeit. Das Konzept existiert schon seit einigen Jahren. Erstmals realisierbar ist Augmented Reality jedoch erst, seit fast jedes Handy das vorausgesetzte Zubehör wie Internetzugang, Kamera und GPS besitzt. Die Medienbranche hat Augmented Reality zudem als Spielwiese entdeckt. Um diese mit dem Smartphone sehen zu können, muss man sich ein kostenloses AR-Programm auf sein Handy laden. Vorstellen kann man sich das Ganze dann als eine Art virtuelle Folie, die sich anhand des Smartphones über das erfasste, reale Bild legt. Digitale Elemente werden so ins reale Leben übertragen, Ort und Daten verschmelzen miteinander. Jedoch sind es nicht nur Informationen sondern auch Funktionen des Webs, die so mit realen Orten verknüpfbar sind.


Augmented Reality und Online Reputation Management

Für das Online Reputation Management heißt dies, sich ebenfalls auf neue Aktivitäten in der Augmented Reality einzustellen. Immer neue und vor allem sich kreuzende digitale Kommunikationswege fordern eine noch schnellere Reaktion. Momentan gibt es keine Spielregeln in der Augmented Reality. Eine Erweiterung der virtuellen Wirklichkeit ist daher theoretisch für jeden möglich. Sehr schön verdeutlicht durch ein Beispiel des SZ Magazins: Denn Umweltaktivisten haben die derzeit bekannteste sprudelnde Ölquelle per Augmented Reality-Programm auf jede BP-Tankstelle projiziert. Der Elektrische Reporter (ZDF) spricht in diesem Kontext sogar von einer Wiedereroberung des öffentlichen Raums. Werbeflächen durch Kunst zu ersetzen, wäre beispielsweise eine Maßnahme, die sich durch Augmented Reality eröffnet. Die Gefahren von Augmented Reality für die Online Reputation steigen diesbezüglich im Vergleich zu Social Media nur unwesentlich. Einen Unterschied gibt es jedoch: Bilder, Postings und Meinungen sind für jeden Smartphone-Besitzer in unserer (virtuellen) Realität sichtbar.

Augmented Reality verändert die Welt

Die Möglichkeiten von Augmented Reality für Industrie, Technik und Medizin sind bahnbrechend und fast unerschöpflich. Röntgen-Brillen, integrierte AR-Bildschirme in Auto-Windschutzscheiben oder automatische Gesichtserkennung sind nur banale Beispiele einer Vielzahl an innovativen Entwicklungen durch Augmented Reality. Das Internet wird zum Outernet – möglich sind ganze AR-Systeme in Städten: virtuelle Schaufenster, Plakate, Verkehrsschilder oder auch dekorative Pflanzen könnten Städte in virtuelle Welten verwandeln. Vorstellbar, aber derzeit auch noch extrem befremdlich! Näher an unserem Realitätsempfinden sind da schon existierende Augmented Reality-Konzepte wie virtuelle Stadtführer, die historische Infos und Rekonstruktionen der Umgebung (Berliner Mauer) liefern oder virtuelle Dressing Rooms in Online-Shops. Auch Shopping-Assistenten, die einem Preis und Infos zum gewünschten Artikel auf das Smartphone liefern, sind schon konzipiert. Der Grad zwischen Erweiterung und Einschränkung unserer Wahrnehmung ist hinsichtlich Augmented Reality sicherlich diskussionsfähig.

Augmented Reality Marketing

Marketing-Optionen hinsichtlich Augmented Reality gibt es genügend. Aktuelle Beispiele sind der jüngst veröffentlichte Audi-Kalender oder das Süddeutsche Zeitung Magazin (33) als Augmented Reality Version. Das SZ-Magazin bietet die Möglichkeit sich das Heft mit virtuellen „lebenden“ Features per Smartphone anzuschauen. Audi hingegen hat seinen experimentellen Kalender, der diesmal mitten im Jahr erscheint, nur mit Landschaftsaufnahmen gefüllt. Die schmückenden Autos dazu liefert das Smartphone per Augmented Reality-Programm. So oder so ähnlich sind in Zukunft einige Marketing- oder PR-Aktionen denkbar. Virtuelle Banner auf Gebäuden, öffentlichen Verkehrsmitteln oder schwebend in der Luft, in der Augmented Reality alles machbar!



3 Kommentare

links for 2010-09-03 | Das Textdepot03.09.2010 um 14:30 Uhr

[...] Augmented Reality – Eine anderes Online Reputation Management (tags: augmented_reality reputation) [...]

Patrick03.09.2010 um 19:34 Uhr

Sehr lesenswerter Artikel! Da wird man in Zukunft sicher noch mehr von hören!

[...] Fachleute sehen in den Applikationen der erweiterten Wirklichkeit enormes Potential für Marketing und PR. Eine neue virtuelle Ebene bedeutet jedoch ebenfalls erweiterte Maßnahmen für das Online Reputation Management. Link: Kompletten Artikel auf netz-reputation.de lesen [...]

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