Social Media Nutzung im Urlaub: Twittern Sie noch oder baden Sie schon?

Mit Hilfe des mobile Webs gibt es kaum noch einen Ort auf dieser Welt, an dem wir nicht im Internet sein können. Ununterbrochen haben wir die Möglichkeit an unserer Online Reputation zu arbeiten, via Social Media mit Kollegen, Kunden und Freunden in Kontakt zu bleiben – auch im Urlaub. netz-reputation.de wollte von den Top Social Media Experten Deutschlands und der Schweiz wissen, wie sie mit dieser Situation umgehen. Lernen die Follower die Experten in ihrer kleinen Auszeit auf Social Media von ihrer privaten Seite kennen oder ist es so, als hätten sie lediglich ihren Arbeitsplatz an den Strand verlegt? Was raten diejenigen, die sich tagtäglich mit Social Media oder der Darstellung im Netz beschäftigen, anderen Urlaubern?

Top Social Media Experten im Interview

netz-reputation.de interviewte den Reputation Manager Klaus Eck, den Social Media Experten Thomas Pfeiffer, den Web 2.0-Pionier Michael Reuter, die twitternde Journalistin Tanja Gabler, den Social Media Berater Thomas Hutter und den PR-Manager und Blogger Mike Schnoor. In unserer sechsteiligen Serie erfahren Sie, ob die Top Social Media Experten im Urlaub twittern oder sich lieber aufs Baden konzentrieren.

Teil 1 der Serie Social Media Nutzung im Urlaub

Lesen Sie heute das Interview mit Thomas Pfeiffer, Konzepter und Programmierer (Web 2.0 und Social Media) bei den Webevangelisten, Dozent und Vorstand des Twittwoch e.V..

Fragen von netz-reputation.de:

1. Sind Sie im Urlaub auch im Netz oder nur am Strand?
2. Sind Ihre Urlaub-Tweets privat oder ganz „business“?
3. Eine Statusmeldung aus dem Urlaub: Viele können nicht widerstehen. Aber auf was muss man achten?

Thomas Pfeiffers charmante – und bei Weitem die kürzeste – Antwort:

„Zu den drei Fragen kann ich nur eine einzige, kurze, aber dennoch sehr ernste Antwort geben:
Publizieren Sie nicht im Urlaub.
Entspannen Sie sich, gehen Sie spazieren oder spielen Sie mit Ihren Kindern. Es gibt keine Ausnahme, keinen sog. “Notfall”. Sie sind im Urlaub. Ich halte das übrigens genau so.“

Am Montag erfahren Sie, was Klaus Eck über Social Media im Urlaub denkt.

Verraten Sie uns, ob Sie aus ihren Ferien twittern und welche Statusupdates Ihre Facebook Freunde von Ihnen lesen dürfen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Autoren: Monika Rapp und Julia Prockl

5 Kommentare

MC13.08.2010 um 17:23 Uhr

Urlaub im Netz? Naja, da kommt es wohl drauf an: Nutze ich Social Media und soziale Netzwerke nur beruflich? Falls nein, sind zwei Wochen ohne Facebook schon ein schwerer Schaden für die Online Reputation. Freunde fühlen sich vernachlässigt, wenn ihnen keiner auf Posts antwortet. Mit unter gibt es besorgte Nachfragen zum Befinden. Wer will außerdem schon, dass jeder weiß, keiner ist zu Hause und bewacht die Wohnung? Denn nur mit einer Abmeldung in den Urlaub hätte Freunde wohl Verständnis, wenn zwei, drei Tage lang kein Repost erfolgt. Außerdem ist ja gerade der Urlaub die Zeit, um sich mit Freunden intensiv zu befassen und soziale Netzwerke dienen doch gerade dazu: Also auch im Urlaub fleißig facebooken!

Anders liegt die Frage beim eigenen Blog. Stillstand gefährdet auf jeden Fall die Online Reputation. Google registriert neue Artikel. Je häufiger weitere veröffentlicht werden, desto öfter schauen die Crawler vorbei. Umgekehrt natürlich genauso. Je seltener die Inhalte aktualisiert werden, desto unregelmäßiger kommt Google vorbei. Ein Abfall im Ranking bei den gewünschten Keywords ist nicht zu vermeiden. Vielleicht dann einfach zwei drei Artikel vorbereiten und während der Urlaubszeit einfach nur online stellen.

Armin14.08.2010 um 12:03 Uhr

Ich benutze Twitter und Konsorten ja eher “privat” (im Sinne von, hat nichts mit meinem “day job” zu tun), aber irgendwie verstehe ich die Frage nicht. Wieso sollte ich im Urlaub mit etwas aufhoeren an dem ich grossen Spass habe?

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