Social Media entlarvt Versicherungsbetrüger

Partyfotos auf Facebook haben in England einen Versicherungsbetrüger entlarvt. Der 30jährige Michael Spence aus London stellte Fotos von sich ins Netz, auf denen er ausgelassen feierte. Die Bilder, die Spence wild tanzend zeigen, waren in einem Urlaub auf Ibiza entstanden. Zur gleichen Zeit steckte er in einem Rechtsstreit mit seinem Krankenhaus. Spence behauptete, nach einem Unfall eigentlich auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein. Die Bilder im Social Media Portal kosteten ihn nun seinen Schadensersatz.

Social Media hilft Betrugsfall aufzudecken

Spence war im Jahre 2008 in einen Autounfall verwickelt. Nach den Behandlungen im Krankenhaus gab er an, die Ärzte hätten seine Wirbelsäule derart verletzt, dass er seinen Beruf nicht mehr ausüben könne. Er verklagte sein Krankenhaus und sah einer millionenschweren Kompensation entgegen. Nachbarn schwärzten ihn an, der Nationale Gesundheitsdienst ließ ihn beschatten. Die Partyfotos auf Facebook waren der Gipfel. Im Social Media Portal feierte er sich in der Bildunterschrift selbst. Laut den Behörden einer der schlimmsten Betrugsfälle, aufgedeckt mit Hilfe von Social Media.

Spence verzichtete auf einen Großteil des Schadensersatzes, knapp 200.000 Pfund blieben ihm. Da so eine Einigung erzielt wurde, sieht sich der Londoner keiner weiteren Strafverfolgung ausgesetzt. Ein Sprecher der Verteidigung meldete am Wochenende, der Prozess sei beendet.

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