Mode PR in Social Media: Facebook & Co. machen’s möglich

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Social Media bei OttoSeine Zielgruppe genau zu kennen und dort mit ihr zu kommunizieren, wo sie sich aufhält – für erfolgreiches Reputation Management eines Unternehmens unabdingbar. Für Modeunternehmen mit einer jungen, trendbewussten Käuferschicht heißt das heutzutage: in Social Media. Vorbei die Zeiten aufwändiger Printkampagnen ohne Interaktionsmöglichkeit. Mode PR in Social Media ist innovativ, schnell, viral und voller direkter Interaktionsmöglichkeiten für die Konsummentinnen. Was in anderen Ländern längst etabliert ist (s. z.B. American Apparel, Levi´s oder Ralph Lauren), setzt sich langsam auch in Deutschland durch. Unternehmen wie brands4friends, Otto oder Diesel machen vor, wie Mode PR in Social Media erfolgreich funktionieren kann.

brands4friends: Shopping-Community setzt auf Mode PR in Social Media

Social Media bei brands4friendsDer Shoppingclub brands4friends nutzt seine Facebook Fanpage, um seinen fast 7.000 Fans ihre neusten Produkte und Preis-Aktionen zu präsentieren, auf exklusive Veranstaltungen hinzuweisen und zu dem brands4friends-Blog zu verlinken. Auch eine direkte Anmeldung bei brands4friends ist über Facebook möglich. Damit nutzt der Shoppingclub geschickt den Facebook-Multiplikator, um viral eine größere Bekanntheit und Reichweite zu generieren und direkt mit den Kunden zu kommunizieren. Kundenfragen- und kritik werden auf der Pinnwand von dem brands4friends-Team beantwortet.

Otto: Mode PR in Social Media verbindet Tradition und Moderne

Das erfolgreiche Mode PR in Social Media nicht allein den jungen E-Commerce Unternehmen vorbehalten ist, zeigt der Versandhändler Otto. Schon früh haben die Hamburger mit Social Media experimentiert. Heute haben sie bereits über 10.000 Facebook Fans. Auf der Facebook Fanpage gibt es interaktive Tools, wie den „Mixkini“: Kunden können sich ihren Lieblingsbikini aus dem Ottosortiment an einer virtuellen Kleiderpuppe zusammenstellen und direkt bestellen. Dazu gibt es Bikini-Tipps für verschiedene Figurtypen.

Otto Social Media FashionwalkBesonders clever: Der „Endless Fashionwalk“. Otto ruft User auf, eine Filmsequenz ihres ganz persönlichen Summer-Fashion-Walks bei Facebook hochzuladen. Alle Videosequenzen werden zu dem „Endless Fashionwalk“  zusammengeschnitten. Gelunge Outfits können im Video direkt von Usern per Voting belohnt werden.

Weiterführender Artikel von Klaus Eck zu Otto in Social Media.

Mode PR in Social Media auch für den stationären Handel: Diesel macht’s vor

Das auch der stationäre Handel den Bogen zu Social Media schlagen kann, hat Diesel in Spanien eindrucksvoll bewiesen. Mit der „Diesel Cam“ in ausgewählten Shops macht Diesel die Anprobe im Shop zum virtuellen Happening mit den Facebook-Freunden. Mit der „Diesel Cam“ können Kunden Fotos von sich mit neuen Kleidungsstücken erstellen, direkt in ihrem Facebook-Profil posten und Freunde noch vor dem Kauf nach ihrer Meinung dazu fragen. Als First Mover pusht Diesel damit seine Online Repuation und das über den größtmöglichen Multiplikator, den man sich vorstellen kann.

Mode PR in Social Media: Die drei Must-Haves

Die Beispiele zeigen, wie innovative Mode PR heute funktioniert. Nie war es einfacher, einen direkten und authentischen Kontakt zu den Käufern aufzubauen. Gewinner sind nicht mehr die Firmen mit den höchsten Mediabudgets. Kreativität, Engagement und Fingerspitzengefühl sind die Attribute für eine erfolgreiche Mode PR in Social Media. Die drei Basis-Säulen erfolgreicher Mode PR im Social Web seien nochmals kurz zusammengefasst:

  1. Eine Verknüpfung des eigenen Shops mit Facebook, der größten und aktivsten Community weltweit ist gerade für E-Commerce Unternehmen verpflichtend. Über den „Gefällt mir“-Button  ist dies ganz einfach möglich. Mit einem Klick können Shop-Nutzer ihren Facebook- Freunden mitteilen, was sie gerade tun (nämlich Online-Shoppen) und was ihnen gerade gefällt (nämlich die Produkte des betreffenden Online-Shops). Den Button stellt Facebook bereit, die Integration ist völlig problemlos.
  2. Eine Fanpage bei Facebook ist ein Muss – ihre reine Existenz jedoch noch kein Erfolgsgarant. Die Seite muss den Usern einen Mehrwert bieten und dem Unternehmen eine Persönlichkeit verleihen. Keine statische Unternehmensdarstellung ist gefragt, sondern ständig aktuelle, interessante Informationen aus dem Unternehmen sowie aus der Modebranche generell. Trends, Produkte, Interviews, Aktionen – alles ist möglich.
  3. Applikationen, Games oder Gewinnspiele machen die Fanpage noch attraktiver für die User. Eine virtuelle Umkleidekabine, interaktive Shoppingberatung,  die Möglichkeit, Produkte in seinem Profil zu posten und Freunde zu ihrer Meinung zu fragen oder auch exklusive On- und Offline-Aktionen für Fans – all das trägt zur Kundenbindung im Social Web bei und führt zu viralen Verbreitungseffekten.

Mit diesen drei Säulen ist der erste wichtige Schritt für die Mode PR in Social Media getan. Wer sich darüber hinaus präsentieren möchte, kann dies zum Beispiel über ein unternehmenseigenes Blog, Twitter oder Videopostings bei Youtube tun. Für alle Maßnahmen gilt: Just do it! Now! Denn viel Zeit bleibt nicht mehr, bis von Unternehmen selbstverständlich erwartet wird, sich im Social Web zu präsentieren und die Tools aus dem Eff Eff zu beherrschen.

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