Location Based Services etablieren sich schon seit einiger Zeit in Deutschland, allen voran Gowalla und Foursquare. Diese avancieren in Sachen ortsbasierte Kommunikation zu den Trend-Netzwerken und werden hinsichtlich der Komponente „Kommunikation in Echtzeit“ bereits als Nachfolger von Twitter gehandelt. Neu an Location Based Services wie Gowalla, ist vor allem die Kombination aus Gaming, Social Network und Stadtführer. Hiermit werden zwei der aktuell größten Freizeit-Reize, Spielen und Netzwerken, miteinander verbunden. Ein Sucht- oder auch Netzwerkeffekt ist dementsprechend mehr oder weniger garantiert.
Suchmaschinen eigens für Twitter gibt es bereits einige. Jedoch sind diese zumeist darauf ausgelegt, Tweets in Echtzeit aufzufinden. Nun ist es erstmals möglich, speziell das deutsche Twitterarchiv zu durchforsten.
Twittercrawl versucht all diejenigen Twitterer zu erfassen, welche ihren Ortssitz in Deutschland angeben. In der täglich aktualisierten Datenbank befinden sich momentan knapp 180.000 deutsche Nutzer. Man geht davon aus, dass insgesamt rund 270.000 in DACH den Social Media Service aktiv nutzen (Stand: Mai 2010). Die Betreiber von twittercrawl rechnen jeweils mit etwa 20-25.000 Twitterern in Österreich und der deutschsprachigen Schweiz. Diese sind aber (noch) in keiner Datenbank erfasst. weiterlesen »
Social Media Elemente sind schon lange fester Bestandteil vieler Online Shops. Wie Amazon haben viele E-Commerce Unternehmen Produktvorschläge, Kaufempfehlungen und Bewertungen anderer User in ihre Shops integriert. Dank Facebook erreicht Social Shopping jetzt eine neue Dimension: Like Minded Shopping heisst der neue Trend aus den USA, der Social Commerce mit Online Reputation Management verbindet. Das Jeanslabel Levi´s und der Fashion-Shop StyleQ landeten damit in Amerika bereits absolute Volltreffer.
Online Repuation Management mit Like Minded Shopping: Levi´s
Unter dem Motto „Declare your likes“ verbindet Leví´s in den USA seinen Online-Shop mittels eines Plug-Ins mit Facebook. Kunden des Shops können so mit einem einfachen „Like“-Klick ihren Facebook-Freunden ihre Lieblingsprodukte zeigen und empfehlen. Außerdem wird bei Verknüpfung mit Facebook im Levi´s-Shop angezeigt, welche Produkte Freunden bereits gefallen haben. Das Projekt hat Erfolg: Binnen einer Woche gab es laut Facebook Inside über 4.000 „Likes“ im Shop, die Facebook Fanpage hat einen Fanzuwachs von mehr als 30.000 Usern. Neben dem Multiplikationseffekt via Facebook sind dabei vorallem die persönlichen Empfehlungen durch Kunden für das Online Repuation Management von Levi´s unbezahlbar.
Auf Youtube gibt es ein kurzes Video über Like minded Shopping bei Levi’s.
Social Media wird immer mehr Bedeutung beigemessen. Explizit hier ihr Einsatz in der Internetpräsenz von Unternehmen. Die Firmen jedoch, bauen Social Media nur schleppend in ihren Onlineauftritt ein.
In einer neuen DB ResearchStudieuntersucht Antje Stobbe aktuelle Trends in der Social Media Nutzung. Besonderes Augenmerk liegt auf den daraus resultierenden Auswirkungen und Möglichkeiten für das Online Reputation Management von Unternehmen. weiterlesen »
Foursquare: Das Location based Start Up sorgt im Moment immer wieder für Gesprächsstoff. Teilweise durch neue Strategien, wie die aktuellen Verhandlungen mit den wichtigsten Suchmaschinen. Aber auch die Position und Bedeutung von Foursquare wird immer wieder in Frage gestellt. 2 Millionen User sind bereits Teil der Foursquare Gemeinde. Doch lediglich 20.000 Deutsche nutzen Foursquare. Tendenz steigend?
Ja, wenn viele Unternehmen Foursquare für ein positives Online Reputation Management nutzen und somit das Angebot für die User vielfältiger machen.
Im Moment betreibt hauptsächlich die Gastronomie Online Reputation Management mit Foursquare. Die User gehen in ihre Stammkneipe, einen Club oder einfach nur einen Kaffee trinken. Mit dem „Check-in“ per Handy, werden die Freunde über den aktuellen Standort informiert. Dazu können auch noch „Badges“ gesammelt werden, bis zum Titel „mayor“ und dem zugehörigen Freigetränk.
Wer viele Follower auf Twitter hat, könnte aus seinen Social Media Aktivitäten schon bald einen materiellen Nutzen schlagen. Denn seit kurzem gibt es einen neuen Trend in Social Media: „forced viral“, was so viel heißt wie erzwungenes virales Marketing. Das Prinzip dahinter: Social Media Nutzer bekommen ausschließlich Zugriff auf einen Inhalt, wenn sie Bekannte oder Kollegen darauf hinweisen. Oder einfacher gesagt: Pay with a Tweet. Das Prinzip hat gute Chancen, sich durchzusetzen. Doch wie hoch ist der Preis, den Twitter und Facebook-Nutzer für die Geschenke zahlen? Schaden sie ihrer Online Reputation, wenn sie sich bei ihren Tweets von Geschenken leiten lassen?
Social Media nutzen und sparen
Auf Pay with a Tweet kann jeder Produkte gegen Tweets verkaufen
Erfinder des „forced viral“ sind zwei Deutsche Werber, die in New York leben: Christian Behrendt und Leif Abraham. Ein Portrait der beiden gibt es in der aktuellen Brand eins 08/2010 zu lesen. Bei der Frage, wie sie im Informationsüberfluss des Internets und Social Media auf neue Produkte aufmerksam machen können, kam ihnen die einfache und geniale Idee. Internet-Nutzer zahlen nur ungern mit Geld für Inhalte, die sie im Internet downloaden können. Deshalb haben Behrendt und Abraham nach einer Währung gesucht, mit der Social-Media Nutzer spendierfreudiger umgehen. Das Ergebnis: Empfehlungen auf Twitter. Den ersten Praxistest starteten sie mit ihrem gerade erst veröffentlichtem Buch „Oh my God what happened and what should I do“. Das konnten Interessierte nicht auf klassische Weise mit Geld erwerben, sondern nur mit einer Empfehlung in Social Media. Die dafür entwickelte Applikation nannten sie „Pay with a tweet“ und damit wurde ein neuer Trend in Social Media geboren.
Die Marke MINI fasziniert auf der ganzen Welt. MINI ist Kult und repräsentiert ein bestimmtes Lebensgefühl über Generationen hinweg. Wer MINI Fan ist, kann Gleichgesinnte auf den jährlich stattfindenden internationalen MINI Meetings treffen oder online gehen – jeden Tag, rund um die Uhr. Dort gibt es seit 2008 die Community MINI Space. Sie richtet sich an Kreative wie Designer, Architekten, Künstler und Musiker. netz-reputation.de sprach mit dem verantwortlichen Community Manager Marc Lengning über die wichtigsten Faktoren eines erfolgreichen Community Managements.
MINI Community: Plattform für gemeinsame Interessen
„Menschen reden nur miteinander, wenn sie ein gemeinsames Thema haben“, so der Community Manager Marc Lengning über die Grundvoraussetzung jeder Community. MINI Fans können grundsätzlich in zwei verschiedene Interessensgruppen eingeteilt werden. Die erste – kleinere – Gruppe ist autoaffin, interessiert sich für Tuning, Motorsport und Individualisierung. Fans aus dieser Gruppe haben unzählige Communities und Webseiten ins Leben gerufen. Bei den eher technischen Themen will der Community Manager den privaten Initiativen Raum lassen und keine zusätzlichen Angebote ins Netz stellen. „Wir steuern gelegentlich Themen bei, sind teilweise auf den Events vor Ort vertreten oder sponsoren sie“, so Lengning. Mit der Community MINI Space spricht MINI die größte Gruppe von MINI Fans an. Sie interessiert sich für einen bestimmten Lebensstil rund um Mode, Design, Musik und Architektur. In der Community können sich Mitglieder mit Foto sowie persönlichen und beruflichen Angaben vorstellen und über eine Kontaktfunktion miteinander austauschen.
Am 25. und 26. Oktober erfahren die Teilnehmer der Social Media Conference in München alles über aktuelle Case Studies, Studien und erhalten praxisnahe Tipps. Das Thema Social Media wird aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet. Themen sind: Markenbildung und -führung, Monitoring der Social Media Aktivitäten, Unternehmenskommunikation & Social Media, Auswirkungen auf die Unternehmensorganisation, rechtliche Aspekte etc. Diese und weitere Veranstaltungen finden sich auf unsere Events Seite.
Das Online Reputation Management von BP ist mangelhaft. Zum wiederholten Mal tritt das Unternehmen im Internet eine Welle der Entrüstung los: Dieses Mal entdeckte der Blogger John Aravosis, dass BP retuschierte Bilder aus dem Katastrophenzentrum veröffentlichte. Die Fotos zeigen BP-Mitarbeiter vor Monitoren, auf denen das Krisenszenario zu sehen ist. Die Botschaft: BP hat alles im Blick und im Griff. In Wirklichkeit waren einige Bildschirme schwarz.
Online Reputation in sozialen Medien
Dumm nur: In diesem Fall trifft klassische PR auf Social Media. Vielleicht lassen sich in TV, Hörfunk und Zeitungen mit manipulierten Darstellungen die gewünschte Effekte für die Corporate Reputation erreichen. Für soziale Medien, die online Bilder und Informationen jederzeit für jeden zugänglich machen, reicht diese durchschaubare PR-Strategie nicht aus! weiterlesen »
Wie soziale Netzwerke und Medien die Arbeit von Marketing-Verantwortlichen und Kreativen verändern, darüber informiert arte online auf der Web-Plattform Digitalbomb.arte.tv. Zudem berichtet der TV-Sender in der dreiteiligen Dokumentarfilm-Reihe Digital Bomb über Social Media, Marketing im Web und die Auswirkungen der Online-Revolution.