Der heutige Blog-Artikel von Karsten Fuellhaas greift sehr gut das aktuelle PR-Desaster von BP auf. Aktionen gegen BP und der Unmut über die Unfähigkeit, das Bohrloch zu schließen, nehmen sowohl auf den Straßen als auch virtuell stark zu. Fuellhaas stellt in seinem Blogbeitrag einige Initiativen auf Social Media-Plattformen wie Twitter, Facebook und flickr vor, welche die Ausweitung eines solchen Debakels ins Unermässliche steigern können. Besonders interessant finde ich die „Re-Branding“ Bilder auf flickr, auf denen das bekannte gelb-grüne Logo von BP z.Bsp. als Sonne über dem ölverschmutzten Meer zu sehen ist. Dies kann für BP nicht nur jetzt, sondern langfristig Imageschäden nach sich ziehen.
Der Artikel zeigt damit an einem konkreten Beispiel, wie wichtig Online Reputation Management ist. Ein Großteil der weltweiten Kommunikation ist im Internet aktiv und kann durch die enorme Reichweite einen Schneeball-Effekt nach sich ziehen. BP muss sicherlich zu allererst am Kernproblem, der Schließung des Bohrlochs, angreifen. Nichtsdestotrotz zeigt der Fall, wie weitreichend es sein kann, wenn ein Unternehmen durch falsche Informationen an Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit verliert.
Der Online Werbemarkt ist weiterhin auf dem Vormarsch. Laut der aktuellen Marktanalyse des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft e.V. (ZAW) hat Online Werbung 2009 als einziges Medium ein Plus erreicht (1,3 Prozent auf insgesamt 764 Mio. €). Der Abschwung der Print Medien dagegen bestätigt sich. Wochen- und Sonntagszeitungen (-21,6 %) hatten allen voran die größten finanziellen Werbeeinbußen. Laut Analyse folgten darauf Fach- (17,4 %) und Publikumszeitschriften (16,8 %). Der grundsätzliche Rückgang der Werbeeinnahmen innerhalb der Branche wird auf die Wirtschaftskrise zurückgeführt. Im Moment behält Online Werbung konstant die Führung in unserer wirtschaftlich belasteten Situation. Der Trend zu Online Marketing spiegelt sich auch in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wider. Ein weiteres Indiz dafür, sich mit Online Medien sowie Social Media zu beschäftigen und als festen Kommunikationskanal zu nutzen.
Den Prognosen des ZAW zufolge erholt sich der Werbemarkt 2010 wieder. Vorausgesagt wird eine Spanne zwischen -2,5 und +1 Prozent. 2011 soll mit einem Plus von 2 bis 3,5 Prozent sogar noch besser werden.
Zum siebten Mal trafen sich gestern Social Media-Begeisterte beim Twittwoch in München. Unter den Teilnehmern waren Social Media Experten, PR-Berater, Unternehmensvertreter, Journalisten und andere Social Media Interessierte. Sie waren gekommen, um Vorträge aus der Praxis zu hören und sich auszutauschen. Außerdem gab es wieder die Möglichkeit der „Open Stage“. Wer wollte, hatte zehn Minuten Zeit, sein Social Media Projekt zu präsentieren und die Gäste davon zu überzeugen.
Marktforschung mit Hilfe von Social Media
Der gestrige Abend stand ganz im Zeichen der Marktforschung. Jesko Arlt, Principal Consultant bei Namics, stellte einen Bezug zwischen Käufertypologien aus dem Neuromarketing und Social Media her. Die Quintessenz: Je besser Unternehmen verstehen, wie ihre Zielgruppe tickt, desto besser können sie diese z.B. mit ihren Kampagnen und Websites erreichen. weiterlesen »
In Teil 3 unserer Serie zu Employer Branding mit Social Media werfen wir einen Blick auf die beiden größten Business Netzwerke LinkedIn und XING. Linkedin hat im Herbst 2009 auf der europäischen Personalmesse “Zukunft Personal” die Recruiting-Lösung „LinkedIn Talent Advantage“ vorgestellt. Hauptmodul ist die Anwendung „LinkedIn Recruiter“: Mit umfangreichen Such- und Filterfunktionen, kompletten Profilansichten, direkten Benachrichtigungsmöglichkeiten und Werkzeugen für die Team-Zusammenarbeit finden HR-Verantwortliche die geeigneten Kandidaten unter den weltweit 46 Millionen LinkedIn Mitgliedern.
weiterlesen »
Laut Umfrage „Trend in Prozent“ des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) wird die Bedeutung von Social Media für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit weiter zunehmen: Rund zweihundert Befragte aus der digitalen Wirtschaft sehen eine positive Entwicklung der Social-Media-Budgets im kommenden Jahr. Unser PR-Alltag bestätigt dies. Immer mehr Kunden fragen, wie sie die sozialen Medien für die Kunden- und Medienansprache nutzen können.
Soziale Netzwerke wie Xing und Facebook, Blogs und Foren werden als Kommunikations Plattformen unabdingbar. Die PR kann sie nutzen, um offen und direkt mit der Zielgruppe in den Dialog zu treten und eine positive Reputation aufzubauen. Mit Hilfe der sozialen Medien im Netz geht das leichter als in der Offline-Welt. Deswegen sagen wir: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit muss immer auch Social Media in die strategische Planung mit einbeziehen.
Status-Updates – eine feine Sache, um sein Netzwerk auf dem Laufenden zu halten und nebenbei eine gewisse Form von Imagebildung im Freundeskreis zu betreiben. Doch bei manchen Updates geht’s daneben. Diese Meldungen – ob zu posig, zu belanglos oder einfach völlig daneben – schaffen es in unsere Rubrik „Status Flopper“.
27. Mai 2010
Klaus* is “back to daily work this week!”
25. Mai um 12:30 Uhr
Katja*: gefällt “Everyone I know is getting married or pregnant, I’m just getting drunk.”
23. Mai um 22:30 Uhr
Klaus*: …Burnout
23. Mai um 17:30 Uhr
Rolf*: …aaautsch, mein kopf…worst hangover ever
*(Name von der Redaktion geändert)
weiterlesen »
Facebook, Twitter, Blogs & Co. verändern die Kommunikation nachhaltig. Ob Bewerber, Mitarbeiter, Kunden oder Journalisten – viele Unternehmen nutzen Social Media inzwischen für die Kommunikation von Unternehmens- und Produktbotschaften an ihre relevanten Zielgruppen. Bisher gibt es nur wenige wissenschaftliche Erkenntnisse, wie Social Media in der Kommunikation langfristig wirksam eingesetzt werden können. Zudem zählen vielen Kommunikations- und Marketingverantwortliche in Unternehmen und Agenturen nicht zu den Digital Natives - einer Generation, die von Klein auf mit den neuen Technologien des digitalen Zeitalters aufgewachsenen sind – und müssen dafür wieder die “Schulbank” drücken. Viele Stundenten und Absolventen haben bei Social Media deshalb einen klaren Vorteil: Sie bewegen sich rein aus privaten Interesse heraus in den Sozialen Medien und können ihr Hobby zum Beruf machen.
weiterlesen »
Heute widmen wir uns einem Thema, das in den Medien leider immer nur dann Thema wird, wenn bereits alles zu spät ist: Dem Cyber-Mobbing oder auch E-Mobbing. In Großbritannien hat sich im September letzten Jahres ein 15 Jahre altes Mädchen das Leben genommen, weil sie Opfer von Cyber-Mobbing wurde. Dabei handelte es sich in Großbritannien bereits um den dritten Fall in zwei Jahren. Holly Grogan sprang nahe der Stadt Loucester von einer Brücke. Ihre Eltern gaben an, dass ihre Tochter nicht mit dem Druck und dem Mobbing in Online-Netzwerken wie Facebook und MySpace zurechtgekommen ist. weiterlesen »
In einem unserer letzten Artikel haben wir über das Thema Employer Branding mit Social Media geschrieben. Zu den aktuell relevantesten Netzwerken gehören nach einer zitierten Studie der Beratungsagentur stoll&fischbach die sozialen Netzwerke XING und LinkedIn, gefolgt von Facebook, Twitter, StudiVZ, MeinVZ und Kununu. In einer Artikelreihe werden wir uns mit den verschiedenen Sozialen Netzwerken und ihrer Relevanz für das Employer Branding näher beschäftigen. Den Anfang machen wir mit Facebook und dem Arbeitgeberbewertungsportal Kununu. weiterlesen »
Nach der Studie Recruiting Trends 2010 des Centre of Human Resources Information Systems der Unis Bamberg und Frankfurt/M., wurden 2009 über 70 Prozent aller offenen Stellen über das Internet besetzt. Damit ist seit 2003 der Anteil der Einstellungen, der auf Stellenveröffentlichungen über die Unternehmenshomepage sowie Internet-Stellenbörsen zurückgeht, um rund 20 Prozent gestiegen. Nur noch 15 Prozent der offenen Stellen wurden über eine Anzeige in einem Printmedium besetzt. weiterlesen »